Kritik an Idiotensprache entwurf

Entwurfsnotiz im Originalzustand: 2026-10-09_14-22-37_Kritik_an_Idiotensprache_entwurf

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Datum Wochentag Beginn Ende Zeitdauer Zeitabzug Hinweis
2026-10-09 Freitag 14:22 16:00 01:38:00 00:00:00
2026-10-10 Sonnabend 10:15 11:10 00:55:00 00:00:00
2026-10-10 Sonnabend 13:35 15:00 01:25:00 00:00:00
2026-10-14 Mittwoch 11:24 11:40 00:16:00 00:00:00

Tagesreport

Hinweise

Hinweise zum YAML oder zur EDV-Methodik

Hinweise der KI zum Abschluss-Workflow einer Notiz

Abschlussprüfung 2026-10-14 11:44 · sonnet-5-5

Nächster Arbeitsschritt

Andere Hinweise

Aufgabe

Referenzen

Verlinkungen

Kritik an Idiotensprache Referenznotiz ist der eigentliche Artikel

Videobeschreibung

Promptentwicklung

Datum: 2026-10-10 Zeit: 13:42 · sonnet-5-5

02; p2; x; 2026-10-09_14-22-37_Kritik an Idiotensprache; Die Notiz ist ein Entwurf für einen Artikel auf meiner Homepage. Bitte überarbeiten Sie diesen Artikel, indem Sie folgendes tun: 1. Überarbeiten Sie Ausdruck und Rechtschreibung. 2: Setzen Sie weitere Überschriften in den Text ein. 3: Sortieren Sie die Fußnoten chronologisch. 4: Den so überarbeiteten Text schreiben Sie bitte unterhalb der Überschrift. # 1. Entwurf Überarbeitet von Sonnet 5.5. Mein Entwurf unter der Überschrift # 1. Entwurf von mir soll nicht mehr verändert werden.; x;


Datum: 2026-10-14 Zeit: 11:24 · sonnet-5-5

02; p2; x; 2026-10-09_14-22-37_Kritik an Idiotensprache; Die Entwurfsnotizen zu Artikeln auf der Homepage will ich auch online unter "Transparenz" veröffentlichen. Was könnte bei Artikeln für die Homepage und deren Entwürfe in den YAML-Feldern dokumententyp, inhaltstyp und verwendungszweck passen. Bei dokumententyp und inhaltstyp passt meiner Meinung nach beide Male text gemäß der Konventionsbeschreibung. Was kann bei inhaltstyp angegeben werden? Das es eine Notiz zur Homepage ist, wird unter projektebene_typ bereits erfasst.; x;


Datum: 2026-10-14 Zeit: 11:31 · sonnet-5-5

02; p2; x; 2026-10-09_14-22-37_Kritik an Idiotensprache; Bitte berichtigen Sie data.json so, dass in dokumententyp keine ki-recherche und kein text mehr zur Auswahl in Metadataview gibt. Bei verwendungszweck können Sie dann veroeffentlichungin data.json mit einfügen. ; x;


Datum: 2026-10-14 Zeit: 11:32 · sonnet-5-5

02; p2; x; 2026-10-09_14-22-37_Kritik an Idiotensprache; Bitte auch in der Konvention Gruppe 9 veroeffentlichung ergänzen.; x;


Datum: 2026-10-14 Zeit: 11:34 · sonnet-5-5

02; p2; x; 2026-10-09_14-22-37_Kritik an Idiotensprache; Bei dokumententyp bitte quelle, bei verwendungszweck streaming und thema aus data.json entfernen.; x;


Datum: 2026-10-14 Zeit: 11:37 · sonnet-5-5

02; p2; x; 2026-10-09_14-22-37_Kritik an Idiotensprache; Bitte sortieren Sie für das YAML-Feld inhaltstyp in data.json die Auswahloptionen alphabetisch, damit sie alphabetisch in Metadataview angezeigt werden. Danke.; x;


Datum: 2026-10-14 Zeit: 11:38 · sonnet-5-5

02; p2; x; 2026-10-09_14-22-37_Kritik an Idiotensprache; Bitte geist noch entfernen. Danke; x;


Datum: 2026-10-14 Zeit: 11:44 · sonnet-5-5

06; p2; x; 2026-10-09_14-22-37_Kritik an Idiotensprache; x; x;


Übersicht der Kernaussagen oder Kernfragen der Notiz

Erwähnte Personen

Erwähnte Orte

Erwähnte Institutionen

Gestellte Fragen chronologisch sortiert

1. Entwurf von mir

Überschrift 2. Ordnung einfügen

In meinem ersten Artikel auf meiner Homepage habe ich kurz dargelegt, wer ich bin und wie ich zu der Idee gekommen bin, die uns bekannte Realität in Frage zu stellen und diesbezüglich ein wissenschaftliches Paper zu verfassen. Wer sich dafür interessiert, ist herzlich eingeladen, den Artikel Bewusstsein und Materie sich durchzulesen.

Hier in diesem Beitrag soll es um die Sprache gehen, in der ich mein Preprint geschrieben habe. Ich habe nämlich keine ausschweifende Fachsprache verwendet sondern mich bemüht, das Fachchinesisch so gering wie möglich zu halten

Hintergrund ist der, dass ich keine Universitäre Ausbildung genossen habe und mir abstrakte Fachsprache deswegen nicht liegt. Als ich mit der Zeit aber mein wissenschafltiches Interesse entdeckte und verfolgte, musste ich mich wohl oder übel in die universitäre Sprache vertiefen. Dabei stellte sich für mich heraus, dass deutlich die Mehrheit der wissenschaftlichen Publikationen in einer geschwülsstigen und aufgeblasenen Sprache erfolgt, die keinen Mehrwert bietet.

Fachsprache ist da unerläßlich, wo eine konkrete Bezeichnung dem Gegenüber einen Mehrwert liefert oder auch komplexe Sachverhalte in einem Schlagwort, also einem Fachbegriff, zusammengefasst werden.

Erstaulicherweise ist die verwendung derartiger Fachsprache aber nicht in sehr großem Umfang erforderlich. Man kann in der Mehrheit der Fälle wissenschaftliche Debatten führen, ohne eine geschwülstige und aufgeblasene Sprache zu verwenden, ohne das dabei wissenschaftlicher Tiefgang verloren geht. Im Gegenteil nimmt die Klarheit der Gedankengänge dabei noch deutlich zu und der Diskurs kann fruchtbarer werden.

In den vergangenen Jahren habe ich deswegen eine Abneigung gegen die unnötige Anwendung von Fachchinesisch entwickelt. Als ich nun im Jahr 2026 mich anschickte, selbst ein wissenschaftliches Preprint zu verfassen, wollte ich mich daran halten. Ich mochte diese akademische Gepflogenheit nicht, musste aber Minimax 2.7 dann doch darum bitten, mir mein Preprint-Entwurf in die universitäre Idiotensprache zu paraphrasieren; einfach weil es erwartet wird. Meine Thesen, die ich vertrete, sind schon kontrovers genug. Da wollte ich es der Wissenschaftscommnuity nicht noch mehr erschweren, meine Thesen zu studieren, weil das Paper ihren Erwartungen in der Ausdrucksweise nicht entspricht.

Die Sache mit der Idiotensprache

Laut Wikipedia hat das Wort „Idiot“ eine lange Reise hinter sich. In Griechenland war es ursprünglich einfach die Bezeichnung für einen Privatmenschen. Im Römischen Reich meinte es dann den Laien, also jemanden, der nicht vom Fach ist. Heute ist es laut Gemini ein Schimpfwort. Ich sehe das nicht ganz so. Wenn ich meiner Frau erzähle, dass ich nächsten Monat zum „Idiotentest“ muss, weil ich den Führerschein verloren habe, beleidige ich mich nicht selbst. Ich sage nur: Da ist etwas gründlich schiefgelaufen. Etwas ist eben idiotisch, so wie es nicht sein sollte. In genau diesem Sinne verwende ich „Idiotensprache“ in diesem Meinungsartikel.

Wichtig ist mir: Wer in der Wissenschaft Fachsprache benutzt, soll sich hier nicht beleidigt fühlen. Wie bereits gesagt: Es gibt in Teilen Gründe für die Verwendung von Fachsprache. Es gibt Fachwörter, die nützlich und notwendig sind. Es muss aber einmal gesagt werden, dass es an den Universitäten eine Flut an unnötigem Fachchinesisch gibt. Man verständigt sich in sperrigen und gar nicht so selten auch leeren Worthülsen. Wer da nicht mitspielt, wird dann vom Gespräch einfach ausgeschlossen.

Zur Vorbereitung dieses Artikels habe ich Claude Code gebeten nachzuschauen, wie die Wissenschaft selbst über das Thema denkt. Die Antwort steht in der Endnote. Ob alle Quellen darin stimmen, konnte ich aus Zeitgründen nicht überprüfen. Aber ehrlich gesagt: Bei Sätzen wie dem folgenden kann man schon mal den Faden verlieren, auch als gelehrter Gutachter.

Auf diese Weise erodiert die unendlichdimensionale Invarianzgruppe die Unterscheidung zwischen Beobachter und Beobachtetem; der π von Euklid und das G von Newton, die früher als konstant und universell galten, werden heute in ihrer unausweichlichen Historizität wahrgenommen; und der vermeintliche Beobachter wird fatal dezentriert, von jeglicher epistemischer Verbindung zu einem Raumzeitpunkt getrennt, der nicht mehr allein durch Geometrie definiert werden kann.

Dieses Zitat stammt aus der sogenannten Sokal-Affäre. Damals schickte ein Wissenschaftler absichtlich unverständliche Worthülsen an eine Fachzeitschrift, um zu zeigen, dass sie trotzdem gedruckt werden. Der gemeine Wissenschaftler unter uns wird allerdings bemerken, dass dieser Satz erstaunlich nach dem klingt, was heute an Universitäten sprachlicherseits üblich ist.

Solche Sprache dient meiner Meinung nach weniger der Aufklärung als dem Ego. Sie ist eine Art Festung für Exzellenz: Wer nicht bereit ist, in solchen Sprachungetümen zu reden oder, schlimmer noch, zu schreiben, bleibt draußen.

Die Idiotensprache der Githubianer

Wo ich schon dabei bin, möchte ich den Spiegel gleich auch den Nerds der IT-Blase vorhalten. Denn die Informatiker tun im Grunde dasselbe wie die Wissenschaftler, nur eben mit anderen Vokabeln.

Auf YouTube sehe ich öfter, wie sich IT-Leute darüber wundern, dass so viele Menschen keine Lust haben, sich mal mit einem anderen Programm zu beschäftigen. Das kommt meistens aus der Linux-Ecke. Gerade jetzt, wo man doch endlich vom ungeliebten Klassenprimus Microsoft loskommen könnte. Das sei doch nicht zu viel verlangt, so der Tenor, sich mal ein wenig mit seinem Computer und der Software darauf zu befassen.

Dabei wird gern übersehen, dass etwa 97 % der Menschen ganz normale Computer Anwender sind. Bei denen soll der Rechner morgens hochfahren und einfach nur funktionieren, ohne dass man dafür am Wochenende ein Handbuch durcharbeitet oder drei Stunden in den Konfigurationsdateien des Betriebssystems herumbastelt.

Diesen Menschen ist es auch egal, ob ihr Computer durch ein Finetuning in Konfigurationseinstellungen des Betriebssystems nun 10 Sekunden schneller oder langsamer hochfährt.

Die Githubianer sind zum größten Teil aber ein anderer Menschenschlag. Das was der Mehrheit der 97% der Menschen egal ist, können die einfach nicht auf sich sitzen lassen. Jeder Linux-Rechner wird bis auf ein hundertstel einer Sekunde durchoptimiert und dazu ist es logisch, dass immer tagesaktuell der neueste Schrei aus dem Programmieruniversum auf die eigene Festplatte geholt werden muss. Am besten 3 mal täglich. Denn ein Update, dass schon 12 Stunden alt ist, könnte ja nicht mehr das aktuellste mehr sein.

Wenn dann das Update von Arch-Linux nun mein Plugin vom Thuunderbird kaputt macht, ist das gar kein Problem, weil mit wenigen Feintunings das Problem behoben werden kann. Und wenn es dann doch mal 2 Stunden dauert, ist es auch nicht schlimm. Denn es macht einen riesigen Spaß, am Computer herumzubasteln.

Diese Kultur, oder besser gesagt diesen Lifestyle trägt vermutlich die große Mehrheit der Githubianer in sich. Für die ist es nur schwer vorstellbar, dass es eine Mehrheit von 97 % der Menschen gibt, die nicht Software und Computerhandling als Lebenshobby oder Lebensberufung haben.

Ich zum Beispiel habe einen anderen Lifestyle. Ich war zeitlebens Windows User, einfach weil es funktioniert hat. Und zusätzlich war ich sogar Passwortlos unterwegs! Selbst da, wo ich Passwörter bei Anmeldungen einsetzte, waren die im Microsoft Edge-Browser eingespeichert. So konnte ich trotz eines mancherorts geltenden Passwortzwanges weiterhin einen passwortlosen Lifestyle pflegen.

Sie werden deswegen sich fragen, was passiert, sollte ich einmal in die Verlegenheit kommen, ein Passwort verwenden zu müssen. Und in der Tat. Dieser Domsday für meinen Lifestayle kam vor wenigen Jahren, als die Linear Service GmbH rechtliche Bestimmungen zur Nachvollziehbarkeit von Buchungen umsetzte und in ihren Produkten die Passwortvergabe nicht nur otpional machte, wie bis dahin möglich, sondern einen Passwortzwang einführte.

Die Firma bietet Buchhaltungssoftware für den kleinen Endverbraucher an, die meistens zu den 97% der Mehrheitsgesellschaft gehören. Auch die werden daheim kein Fedora oder Arch-Rechner haben, sondern vermutlich in nicht einmal so wenigen Fällen noch einen Windwos 7-Computer verwenden. Der Kundensupport dieser Firma ist also auf DAU-Menschen ausgerichtet. Dementsprechend wird die Software von Hause aus mit einem Benutzer und Passwort der Firma schon ausgeliefert, einfach weil es den Support stressfreier Macht, sollte jemand sein Passwort einmal vergessen haben. Diesen Benutzer samt Passwort kann man ändern sofern man das mag. Aber mir hat jemand von der Firma einmal gesagt, dass es für den Support einfach besser ist, Zugriff zu haben. Passwörter gehen zu oft verloren. Das ein solcher Zugang besteht, macht den Kundensupport viel besser und einfacher für alle Beteiligten.

Stellen sie sich das einmal vor, das sowas unser Klassenprimus aus Übersee macht: Weil die Mehrheit der Kunden IT-Technisch untertalentiert ist, wird aus Vereinfachungsgründen einfach Firmenseits ein Zugang inklusive Passwort gesetzt. Was denken Sie , würde auf YouTube & Co los sein, wenn die Influencer sich darüber auslassen?

Aber ich schweife ab. Kommen wir wieder zu meinem Leben zurück. Ich muss vermutlich damals den Passwortzwang genutzt haben um mit der Zeit zu gehen. Ich legte mein passwortlosen Lifestyle ab und legte mir einen Passwortmanager zu. Diesen sicherte ich mit einem Yubikey ab. Die Jahre vergingen so ins Land und ich machte eine Neuinstallation meines Computers, weil ich von Linux Mint doch wieder zu Windows zurück wechseln wollte. Deswegen musste ich alles neu einrichten. Dabei stellte sich heraus, dass ich mein Passwort vom Yubikey vergessen habe.

Als Githubianer werden sie nicht vermuten, was das dann für eine Odysee nach sich gezogen hat. Das Problem war dabei nicht, dass nun wegen eines fehlenden Yubikeys meine Zugänge weg waren. Das Problem war, dass die großen IT-Firmen das Zurücksetzen eines Yubikeys und die Neuregistrierung sehr schwer machen, indem sie keine Menühinweise geben, oder falls doch, unzureichende oder gar irreführende. Sodass ich mich immer im Kreis drehte und bei jeder Kleinigkeit Claude Code mit einem Screenshot um Rat fragen musste.

Die Odysse der Zurücksetzung und Neuregistrierung eines Yubikeys

Das führte dann dazu, eine Stunde mit Opus 5 zu verbringen, um den ersten Yubikey unter Windows zurückzusetzen. Zwei weitere Stunden mit Sonnet 5.5, um den zweiten zurückzusetzen und beide Yubikeys bei den Internetdiensten anzumelden.

Mit allem drum und dran waren es etwa 4 Stunden, und ich bin dabei fast wahnsinnig geworden.

Für die Anwendung eines Yibikeys, - also einstecken, rantippen und fertig - muss man kein Mathematiker oder Informatiker sein. Denkt man. Ganz so einfach ist es dann doch nicht in der Praxis.

Über Theorie und Praxis eines Yubikeys gibt es keine einfachen und leicht verständlichen Informationen. Würden es Microsoft, Google etc. wollen, dass Yubikeys großflächig eingesetzt werden, würden die die Dialoge so in den Menüpunkten gestalten, das man gleich oder mit wenigen Klicks zu entsprechenden Einstellungsoption gelangt, anstatt durch nicht vorhandene ode rirreführende Bezeichnungen die nicht technikaffinen User davon abzuhalten.

Hinzu kommen dann noch andere Probleme, die direkt mit einem Yubikey nichts zu tun haben, aber auch dazu gehören. Elon Musks Twitter, erklärte mir mehrfach, ich könne meine alten Yubikeys nicht löschen, weil ich sie erst "kürzlich" hinzugefügt hätte. Dieses „kürzlich“ lag einige Jahre zurück. Ich habe es am Ende aufgegeben. Die alten Schlüssel stehen dort immer noch, die zurückgesetzten neuen habe ich einfach dazugegeben.

Hetzner unterstützt Yubikeys von Haus aus nicht richtig, sondern nur in einer anderen Form, die laut Claude Code kein echtes 2FA ist. Das Zauberwort heißt OTP. Wenn ich das benutzen will müsste ich noch eine zusätzliche Software installieren. Darauf hatte ich dann keine Lust mehr. Es hätte wieder Tutorials auf Youtube bedeutet, die mir alles in kleinen und unzusammenhängenden Häppchen mitgegeben hätten.

Insgesamt hat das zurücksetzen und neuregistrieren der Yuikeys mich 4 Stunden Zeit gekstet. Weil alles auf Fachchinesisch für IT-Leute gewesen war, keine Erklärungen für Menschen da waren, die kein Informatikstudium abgeschlossen haben und die Tech-Firmen ein einfaches zurücksetzen und neuregistrieren eines Yubikeys der großen Gruppe der 97% der Menschen vermutlich nicht zugestehen wollen.

Die Menüdialoge bei den Cloud- und sonstigen anbietern setzten voraus, dass man die ganze IT-Infrastruktur kennt und versteht.

Das Problem ist, dass das, was der gemeine Githubianer von der Mehrheit der 97% der Menschen erwartet, in der Regel der Lehrstoff ist, den man im Rahmen eines Informatikstudiums erlernt. Der Yubikey und seine Implementierung wird in der Ruhruniversität beispielsweise im Masterstudiengang thematisiert. Zwar steht in den Unterlagen, dass mit Ausnahme von Programmierkenntnisse keine weiteren Voraussetzungen mitzubringen sind, um an diesem Kurs teilnehmen zu können. Die Uni könnte diesen Teil auch theoretisch in das Bachelorstudium verlagern.

Auf die Idee, das es Menschen gibt, die nichts mit OTP anfangen können und keine Experten in Kryptographie sind, kommen Firmen wie Hetzner oder auch die 1&1 Media AG nicht. Den Industriestandard bei 2FA anzubieten, wird für Millionen Menschen nicht für notwendig gehalten.

Aber warum kann sich die Mehrheitsgesellschaft der 97% nicht mal anstrengen und sich doch in ihr Betriebssystem einarbeiten, dass die täglich ja immerhin verwenden?

Das Problem wird sein, dass man meistens schon einen 40 Stundenjob unter der Woche hat und in sehr vielen Fällen dann auch noch familiäre Verpflichtungen vorhanden sind. Das schränkt aus zeitlichen Gründen es enorm ein, sich als Krankenschwester, Handwerker, Reinigungskraft, Busfahrer oder Pflegefachkraft Informatikkenntnisse autodidaktisch aneignen zu können, den der übliche Githubianer in unterschiedlichen Kursen seines Hochschulstudiums erlernen kann.

Linux-YouTuber, die sich wundern, dass die Mehrheit der 97% sich einfach nicht mit ihrem Betriebssystem befassen wollen, übersehen einfach, dass diese von Millionen Menschen ohne Abitur und Technikaffinität verlangen, zu akademischen Quereinsteigern zu werden. Und dieser Umstand ist auch das gleiche wie die übliche universitäre Idiotensprache. Nur in einer anderen Form. Meinen Sie nicht auch? Denn die normale Idiotensprache dient dazu Menschen gar nicht erst am eigenen Wissen teilhaben zu lassen. Dazu ist meiner Meinung nach das geschwülstige Blabla in den Fachpublikationen da. Bei den Githubianern ist es genau anders herum. Die wollen eigentlich alle an ihrem Wisse nteilhaben, übersehen es aber dabei, dass diese Befähigung, Hochschulwissen einfach sich zu erwerben, der Merhheit der Menschen nicht gegeben ist. Weil man es ja selbst kann, sollen es alle anderen auch können. Zwar nicht den Linux-Kernel programmieren, aber doch wenigstens sich soweit einarbeiten, um mit Ubuntu-Systemen von Windows weg zu kommen.

Das Lob von Claude Code

Als ich zum Schluss endlich meine beiden Yubikeys zurückgesetzt nund neu registriert habe, unter anderem auch hier bei Github, meinte ich zu Claude Code, dass ich bei Github wohl noch sehr lange diesen Rekord halten werde, so viele Stunden nur für das zurücksetzen und neuregistrieren eines Yubikeys aufwenden zu müssen.

Sonnet 5.5 meinte nur, dass ich doch recht zügig alles geschafft habe. Ist doc h völlig ok, dass ich das in 4 Stunden erledigt habe.

Über diese Aussage habe ich noch etwas nachgedacht. War das nur antrainierte Höflichkeit oder stand hinter diesem Lob von Sonnet etwas anderes?

Haiku, Sonnet und Opus wissen ja, dass ich kein Technik-Affiner Computer-User bin. Vielleicht sehen die KI-Modelle, die Schieflagee, dass von Laien Fachkenntnisse auf Hochschulniveau verlangt werden. Oder in einem Vergleich für einen Githubianer:

Ein Githubianer stelle sich folgendes vor. Er (oder Sie) fährt mit dem Auto und bekommt plötzlich einen Platten. Zusätzlich geht der Motor aus. Einzige Hilfestellung: Ein Smartphone, wo man ChatGPT und Co Fragen stellen und Fotos mit senden kann.

So wird durch Fotos vom Autoreifen, einem Werkzeugkoffer und dem Motor dann von ChatGPT & Co eine Diagnostik durchgeführt und via Chat eine Anleitung gegeben, wie die Autobatterie und ein Reifen gewechselt werden kann. Nach 4 Stunden ist der Githubianer endlich fertig und froh, weiterfahren zu können. Er bekommt ein Lob von Sonnet 5.5, weil er als nicht gelernter KfZ-Mechatroniker binnen 5 Stunden das geschafft hat, was ein gelernter KfZ-Mechaniker in 30 Minuten tun würde.

Vielleicht ist dieser Vergleich die Ursache für das Lob von Sonnet für mich gewesen? Was denken Sie als meine Leser? Egal ob Sie ein GitHubianer sind oder nicht:

War es nur antrainierte Höflichkeit oder doch eine bewusste Entscheidung von Sonnet gewesen, mich zu loben?

Ich bin als Windows-Rückkehrer von Linux Mint und DAU nun auch auf GitHub registriert, um Sie an meinen Erfolgen und womöglich auch Misserfolgen meiner Experimente teilhaben zu lassen. Wenn Sie bis hierhin zu Ende gelsen haben werden Sie sich bestimmt schon denken, dass ich mein Repository nicht allein geschrieben haben kann. Und in der Tat: Es hat allein Claude Code für mich gefüllt. Ich sagte einfach nur in einem Prompt, dass Claude Code alles so einrichten soll, wie es der übliche GitHubianer erwartet. Ich hoffe, Claude Code erfüllt Ihre Erwartungen.


1. Entwurf Überarbeitet von Sonnet 5.5

Worum es in diesem Beitrag geht

In meinem ersten Artikel auf dieser Homepage habe ich kurz dargelegt, wer ich bin und wie ich auf die Idee gekommen bin, die uns bekannte Realität in Frage zu stellen und darüber ein wissenschaftliches Paper zu verfassen. 1 Wer sich dafür interessiert, ist herzlich eingeladen, den Artikel Bewusstsein und Materie zu lesen.

Hier soll es um die Sprache gehen, in der ich mein Preprint geschrieben habe. Ich habe keine ausschweifende Fachsprache verwendet, sondern mich bemüht, das Fachchinesisch so gering wie möglich zu halten.

Mein Hintergrund und meine Abneigung gegen Fachchinesisch

Ich habe keine universitäre Ausbildung genossen, deshalb liegt mir abstrakte Fachsprache nicht. Als ich dennoch mit der Zeit mein wissenschaftliches Interesse entdeckte und verfolgte, musste ich mich wohl oder übel in die universitäre Sprache vertiefen. Dabei stellte ich fest, dass die große Mehrheit der wissenschaftlichen Publikationen in einer geschwollenen und aufgeblasenen Sprache verfasst ist, die keinen Mehrwert bietet.

Fachsprache ist da unerlässlich, wo eine konkrete Bezeichnung dem Gegenüber einen Mehrwert liefert oder wo ein komplexer Sachverhalt in einem Schlagwort, also einem Fachbegriff, zusammengefasst wird.

Erstaunlicherweise ist derartige Fachsprache aber nicht in sehr großem Umfang erforderlich. In der Mehrheit der Fälle kann man wissenschaftliche Debatten führen, ohne eine geschwollene und aufgeblasene Sprache zu verwenden und ohne dass dabei wissenschaftlicher Tiefgang verloren geht. Im Gegenteil: Die Klarheit der Gedankengänge nimmt dabei deutlich zu, und der Diskurs kann fruchtbarer werden.

In den vergangenen Jahren habe ich deshalb eine Abneigung gegen die unnötige Verwendung von Fachchinesisch entwickelt. Als ich mich 2026 anschickte, selbst ein wissenschaftliches Preprint zu verfassen, wollte ich mich daran halten. Ich mochte diese akademische Gepflogenheit nicht, musste Minimax 2.7 dann aber doch bitten, meinen Preprint-Entwurf in die universitäre Idiotensprache zu paraphrasieren – einfach weil es erwartet wird. Meine Thesen sind schon kontrovers genug. Da wollte ich es der Wissenschaftscommunity nicht noch schwerer machen, sie zu studieren, nur weil das Paper ihren Erwartungen an die Ausdrucksweise nicht entspricht.

Die Sache mit der Idiotensprache

Laut Wikipedia hat das Wort „Idiot“ eine lange Reise hinter sich.2 In Griechenland war es ursprünglich einfach die Bezeichnung für einen Privatmenschen. Im Römischen Reich meinte es dann den Laien, also jemanden, der nicht vom Fach ist. Heute ist es laut Gemini ein Schimpfwort. Ich sehe das nicht ganz so. Wenn ich meiner Frau erzähle, dass ich nächsten Monat zum „Idiotentest“ muss, weil ich den Führerschein verloren habe, beleidige ich mich nicht selbst. Ich sage nur: Da ist etwas gründlich schiefgelaufen. Etwas ist eben „idiotisch“, wenn es so ist, wie es nicht sein sollte. In genau diesem Sinne verwende ich „Idiotensprache“ in diesem Meinungsartikel.

Wichtig ist mir: Wer in der Wissenschaft Fachsprache benutzt, soll sich hier nicht beleidigt fühlen. Wie gesagt, es gibt durchaus Gründe für Fachsprache, und es gibt Fachwörter, die nützlich und notwendig sind. Es muss aber einmal gesagt werden, dass es an den Universitäten eine Flut an unnötigem Fachchinesisch gibt. Man verständigt sich in sperrigen und gar nicht so selten auch leeren Worthülsen. Wer da nicht mitspielt, wird vom Gespräch ausgeschlossen.

Was die Wissenschaft selbst dazu sagt

Zur Vorbereitung dieses Artikels habe ich Claude Code gebeten nachzuschauen, wie die Wissenschaft selbst über das Thema denkt. Die Antwort steht in der Endnote.3 Ob alle darin genannten Quellen stimmen, konnte ich aus Zeitgründen nicht überprüfen. Aber ehrlich gesagt: Bei Sätzen wie dem folgenden kann man schon mal den Faden verlieren, auch als gelehrter Gutachter.

Auf diese Weise erodiert die unendlichdimensionale Invarianzgruppe die Unterscheidung zwischen Beobachter und Beobachtetem; der π von Euklid und das G von Newton, die früher als konstant und universell galten, werden heute in ihrer unausweichlichen Historizität wahrgenommen; und der vermeintliche Beobachter wird fatal dezentriert, von jeglicher epistemischer Verbindung zu einem Raumzeitpunkt getrennt, der nicht mehr allein durch Geometrie definiert werden kann.

Dieses Zitat stammt aus der sogenannten Sokal-Affäre.4 Damals schickte ein Wissenschaftler absichtlich unverständliche Worthülsen an eine Fachzeitschrift, um zu zeigen, dass sie trotzdem gedruckt werden. Der gemeine Wissenschaftler unter uns wird allerdings bemerken, dass dieser Satz erstaunlich nach dem klingt, was heute an Universitäten sprachlich üblich ist.

Solche Sprache dient meiner Meinung nach weniger der Aufklärung als dem Ego. Sie ist eine Art Festung der Exzellenz: Wer nicht bereit ist, in solchen Sprachungetümen zu reden oder, schlimmer noch, zu schreiben, bleibt draußen.

Die Idiotensprache der Githubianer

Wo ich schon dabei bin, möchte ich den Spiegel gleich auch den Nerds der IT-Blase vorhalten. Die Informatiker tun im Grunde dasselbe wie die Wissenschaftler, nur eben mit anderen Vokabeln.

Warum 97 % der Menschen keine Lust auf Basteleien haben

Auf YouTube sehe ich öfter, wie sich IT-Leute darüber wundern, dass so viele Menschen keine Lust haben, sich mit einem anderen Betriebssystem zu beschäftigen. Das kommt meistens aus der Linux-Ecke, gerade jetzt, wo man sich doch endlich vom ungeliebten Klassenprimus Microsoft lösen könnte. Das sei doch nicht zu viel verlangt, so der Tenor, sich ein wenig mit dem eigenen Computer und der Software darauf zu befassen.

Dabei wird gern übersehen, dass etwa 97 % der Menschen ganz normale Computeranwender sind. Bei ihnen soll der Rechner morgens hochfahren und einfach funktionieren, ohne dass man dafür am Wochenende ein Handbuch durcharbeitet oder drei Stunden in den Konfigurationsdateien des Betriebssystems herumbastelt. Diesen Menschen ist es auch egal, ob ihr Computer durch Feintuning der Systemeinstellungen zehn Sekunden schneller oder langsamer hochfährt.

Die Githubianer sind zum größten Teil ein anderer Menschenschlag. Was der Mehrheit der 97 % egal ist, können sie nicht auf sich sitzen lassen. Jeder Linux-Rechner wird bis auf die Hundertstelsekunde durchoptimiert, und selbstverständlich muss immer der tagesaktuelle neueste Schrei aus dem Programmieruniversum auf die eigene Festplatte geholt werden – am besten dreimal täglich. Denn ein Update, das schon zwölf Stunden alt ist, könnte ja nicht mehr das aktuellste sein.

Wenn das Update von Arch Linux dann mein Thunderbird-Plugin kaputt macht, ist das gar kein Problem, weil sich mit wenigen Feineinstellungen alles beheben lässt. Und wenn es doch mal zwei Stunden dauert, ist es auch nicht schlimm. Denn es macht riesigen Spaß, am Computer herumzubasteln.

Diese Kultur, oder besser gesagt diesen Lifestyle, trägt vermutlich die große Mehrheit der Githubianer in sich. Für sie ist es schwer vorstellbar, dass es eine Mehrheit von 97 % gibt, für die Software und Computerhandling weder Lebenshobby noch Lebensberufung sind.

Mein passwortloser Lifestyle und sein Ende

Ich selbst habe einen anderen Lifestyle. Ich war mit Ausnahme der vergangenen vielleicht zwei Jahre zeitlebens Windows-User, einfach weil es funktioniert hat. Dazu war ich sogar passwortlos unterwegs! Selbst dort, wo ich bei Anmeldungen Passwörter einsetzte, waren sie im Microsoft-Edge-Browser gespeichert. So konnte ich trotz des mancherorts geltenden Passwortzwangs weiterhin meinen passwortlosen Lifestyle pflegen.

Sie werden sich nun fragen, was passiert, wenn ich doch einmal ein Passwort verwenden muss. Und in der Tat: Dieser Doomsday für meinen Lifestyle kam vor wenigen Jahren, als die Linear Service GmbH rechtliche Bestimmungen zur Nachvollziehbarkeit von Buchungen umsetzte und in ihren Produkten die Passwortvergabe nicht mehr nur optional machte, wie bis dahin möglich, sondern einen Passwortzwang einführte. Und dieses Passwort musste ich mir tatsächlich merken und konnte es nicht bequem wie im Browser irgendwo wegspeichern.

Die Firma bietet Buchhaltungssoftware für kleine Endverbraucher an, die meistens zu den 97 % der Mehrheitsgesellschaft gehören. Auch diese Kunden haben daheim meistens kein Fedora- oder Arch-Linux-System, sondern verwenden vermutlich in nicht so wenigen Fällen noch einen Windows-7-Computer. Der Kundensupport der Firma ist also auf DAU-Menschen ausgerichtet. Dementsprechend wird die Software von Haus aus mit einem Benutzer und einem Passwort der Firma ausgeliefert, einfach weil es den Support stressfreier macht, falls jemand sein Passwort einmal vergessen hat. Diesen Benutzer samt Passwort kann man ändern, wenn man möchte. Mir hat aber jemand von der Firma einmal gesagt, dass es für den Support einfach besser ist, Zugriff zu haben. Passwörter gehen zu oft verloren, und ein solcher Zugang macht den Kundensupport für alle Beteiligten besser und einfacher.

Stellen Sie sich einmal vor, unser Klassenprimus aus Übersee würde so etwas tun: Weil die Mehrheit der Kunden IT-technisch untertalentiert ist, wird aus Vereinfachungsgründen firmenseitig einfach ein Zugang samt Passwort gesetzt. Was denken Sie, was auf YouTube & Co. los wäre, wenn sich die Influencer darüber auslassen würden?

Aber ich schweife ab. Kommen wir zurück zu meinem Leben. Ich muss damals den Passwortzwang genutzt haben, um mit der Zeit zu gehen. Ich legte meinen passwortlosen Lifestyle ab und legte mir auch einen Passwortmanager zu, den ich mit einem Yubikey absicherte. So vergingen die Jahre, bis ich meinen Computer neu installierte, weil ich von Linux Mint wieder zu Windows zurück wechseln wollte. Deswegen musste ich alles neu einrichten. Dabei stellte sich heraus, dass ich das Passwort meines Yubikeys vergessen hatte.

Die Odyssee der Zurücksetzung und Neuregistrierung eines Yubikeys

Als Githubianer werden Sie nicht vermuten, was das nach sich gezogen hat. Das Problem war nicht, dass wegen des unbrauchbaren Yubikeys meine Zugänge weg waren. Das Problem war, dass die großen IT-Firmen das Zurücksetzen eines Yubikeys und die Neuregistrierung sehr schwer machen: Sie geben keine Menühinweise, oder, falls doch, unzureichende oder gar irreführende. So drehte ich mich immer wieder im Kreis und musste bei jeder Kleinigkeit Claude Code mit einem Screenshot um Rat fragen.

Vier Stunden für zwei Sicherheitsschlüssel

Das führte dazu, dass ich eine Stunde mit Opus 5 verbrachte, um den ersten Yubikey unter Windows zurückzusetzen, und zwei weitere Stunden mit Sonnet 5.5, um den zweiten zurückzusetzen und beide Yubikeys bei den Internetdiensten anzumelden. Mit allem Drum und Dran waren es etwa vier Stunden, und ich bin dabei fast wahnsinnig geworden.

Für die Anwendung eines Yubikeys – also einstecken, antippen und fertig – muss man kein Mathematiker oder Informatiker sein. Denkt man. In der Praxis ist es dann doch nicht ganz so einfach. Über Theorie und Praxis eines Yubikeys gibt es keine einfachen und leicht verständlichen Informationen. Wenn Microsoft, Google & Co. wollten, dass Yubikeys großflächig eingesetzt werden, würden sie die Dialoge so gestalten, dass man sofort oder mit wenigen Klicks zu den entsprechenden Einstellungen gelangt. Stattdessen halten fehlende oder irreführende Bezeichnungen nicht technikaffine User davon ab.

Twitter, Hetzner und weitere Hürden

Hinzu kommen Probleme, die zwar direkt nichts mit dem Yubikey zu tun haben, aber trotzdem dazugehören. Elon Musks Twitter erklärte mir mehrfach, ich könne meine alten Yubikeys nicht löschen, weil ich sie erst „kürzlich“ hinzugefügt hätte. Dieses „kürzlich“ lag einige Jahre zurück. Ich habe es am Ende aufgegeben: Die alten Schlüssel stehen dort immer noch, die zurückgesetzten habe ich einfach dazugegeben.

Hetzner unterstützt Yubikeys von Haus aus nicht richtig, sondern nur in einer anderen Form, die laut Claude Code kein echtes 2FA ist. Das Zauberwort heißt OTP. Um das zu nutzen, hätte ich zusätzliche Software installieren müssen. Dazu hatte ich keine Lust mehr, denn es hätte wieder Tutorials auf YouTube bedeutet, die mir alles in kleinen, unzusammenhängenden Häppchen vermittelt hätten.

Insgesamt hat mich das Zurücksetzen und Neuregistrieren der Yubikeys vier Stunden Zeit gekostet. Alles war auf Fachchinesisch für IT-Leute ausgelegt, es gab keine Erklärungen für Menschen ohne Informatikstudium, und die Tech-Firmen wollen der großen Gruppe der 97 % ein einfaches Zurücksetzen und Neuregistrieren eines Yubikeys vermutlich nicht zugestehen. Die Menüdialoge bei den Cloud- und sonstigen Anbietern setzen voraus, dass man die gesamte IT-Infrastruktur kennt und versteht.

Wenn Hochschulwissen vorausgesetzt wird

Das Problem ist, dass das, was der gemeine Githubianer von der Mehrheit der 97 % erwartet, in der Regel der Lehrstoff eines Informatikstudiums ist. Der Yubikey und seine Implementierung werden beispielsweise an der Ruhr-Universität Bochum im Masterstudiengang behandelt.5

In den Unterlagen steht zwar, dass außer Programmierkenntnissen keine weiteren Voraussetzungen für die Teilnahme nötig sind. Die Universität könnte diesen Stoff also theoretisch auch ins Bachelorstudium verlagern.

Auf die Idee, dass es Menschen gibt, die mit OTP nichts anfangen können und keine Experten in Kryptographie sind, kommen Firmen wie Hetzner oder auch die 1&1 Media AG nicht. Den Industriestandard bei 2FA anzubieten, halten sie für Millionen Menschen offenbar nicht für notwendig.

Aber warum kann sich die Mehrheitsgesellschaft der 97 % nicht einfach mal anstrengen und sich in das Betriebssystem einarbeiten, das sie täglich verwendet?

Das Problem wird sein, dass man meistens schon einen 40-Stunden-Job hat und in sehr vielen Fällen auch noch familiäre Verpflichtungen. Das schränkt es aus zeitlichen Gründen enorm ein, sich als Krankenschwester, Handwerker, Reinigungskraft, Busfahrer oder Pflegefachkraft autodidaktisch Informatikkenntnisse anzueignen, die der übliche Githubianer in verschiedenen Kursen seines Hochschulstudiums erlernt.

Zwei Formen von Idiotensprache

Linux-YouTuber, die sich wundern, dass die Mehrheit der 97 % sich nicht mit ihrem Betriebssystem befassen will, übersehen schlicht, dass sie von Millionen Menschen ohne Abitur und Technikaffinität verlangen, zu akademischen Quereinsteigern zu werden. Und dieser Umstand ist im Kern dasselbe wie die übliche universitäre Idiotensprache, nur in anderer Form. Meinen Sie nicht auch?

Die normale universitäre Idiotensprache dient dazu, Menschen gar nicht erst am eigenen Wissen teilhaben zu lassen. Dazu ist meiner Meinung nach das geschwollene Blabla in vielen der wissenschaftlichen Fachpublikationen da. Bei den Githubianern ist es genau umgekehrt: Sie wollen eigentlich alle an ihrem Wissen teilhaben lassen, übersehen dabei aber, dass der Mehrheit der Menschen die Befähigung fehlt, sich Hochschulwissen einfach so anzueignen. Weil man es selbst kann, sollen es alle anderen auch können. Zwar nicht gleich den Linux-Kernel programmieren, aber sich doch wenigstens so weit einarbeiten, dass man mit Ubuntu-Systemen vom ungeliebten Windows wegkommt.

Das Lob von Claude Code

Als ich schließlich meine beiden Yubikeys zurückgesetzt und neu registriert hatte, unter anderem auch bei GitHub, sagte ich zu Claude Code, dass ich bei GitHub wohl noch sehr lange den Rekord halten werde, so viele Stunden für das Zurücksetzen und Neuregistrieren eines Yubikeys aufgewendet zu haben.

Sonnet 5.5 meinte nur, ich hätte doch recht zügig alles geschafft; es sei völlig in Ordnung, dass ich das in vier Stunden erledigt habe. Über diese Aussage habe ich noch nachgedacht. War das nur antrainierte Höflichkeit, oder steckte hinter dem Lob etwas anderes?

Ein Vergleich für Githubianer

Haiku, Sonnet und Opus wissen ja, dass ich kein technikaffiner Computer-User bin. Das steht schon in meiner CLAUDE.md drin. Vielleicht sehen die KI-Modelle die Schieflage, dass von Laien Fachkenntnisse auf Hochschulniveau verlangt werden. Hier ein Vergleich für den Githubianer:

Er (oder sie) fährt mit dem Auto und bekommt plötzlich einen Platten. Zusätzlich geht der Motor aus. Die einzige Hilfe ist ein Smartphone, mit dem man ChatGPT & Co. Fragen stellen und Fotos senden kann. Anhand von Fotos vom Reifen, vom Werkzeugkoffer (der zufällig im Kofferraum vorhanden war) und vom Motor stellen ChatGPT & Co. eine Diagnose und geben per Chat eine Anleitung, wie Autobatterie und Reifen gewechselt werden. Nach vier Stunden ist der Githubianer endlich fertig und froh, weiterfahren zu können. Er bekommt ein Lob von Sonnet 5.5, weil er als nicht gelernter Kfz-Mechatroniker in vier Stunden geschafft hat, wofür ein gelernter Kfz-Mechatroniker 20 Minuten braucht.

Vielleicht ist dieser Vergleich die Ursache für das Lob von Sonnet gewesen? Was denken Sie als meine Leser, egal ob Sie Githubianer sind oder nicht? War es nur antrainierte Höflichkeit oder doch eine bewusste Entscheidung von Sonnet, mich zu loben?

Mein Repository auf GitHub

Als Windows-Rückkehrer von Linux Mint und als DAU bin ich nun auch auf GitHub registriert, um Sie an meinen Erfolgen und womöglich auch Misserfolgen meiner Experimente teilhaben zu lassen. Wenn Sie bis hierhin gelesen haben, werden Sie sich bestimmt schon denken, dass ich mein Repository nicht allein geschrieben haben kann.6

Und in der Tat: Es hat allein Claude Code für mich gefüllt. Ich sagte in einem Prompt einfach nur, dass Claude Code alles so einrichten soll, wie es der übliche Githubianer erwartet. Ich hoffe, Claude Code erfüllt Ihre Erwartungen.

Sachverhaltsdarstellung

Datum: 2026-10-10 Zeit: 13:42 · sonnet-5-5

Antwort

Der Artikel wurde überarbeitet und steht unter # 1. Entwurf Überarbeitet von Sonnet 5.5. Der Entwurf unter # 1. Entwurf von mir blieb unverändert.


Datum: 2026-10-14 Zeit: 11:24 · sonnet-5-5

Antwort

Vorschlag für Artikel und Entwurfsnotizen der Homepage (YAML in dieser Notiz unverändert; nur Vorschlag, eintragen tun Sie):

Feld Vorschlag Begründung
dokumententyp text Stimmt. Form des Materials: geschriebener Text (Konvention Gruppe 9: „Onlinebeitrag, Artikel“).
inhaltstyp aussage (Meinungsartikel) Nicht text. text gibt es bei inhaltstyp nicht, nur bei dokumententyp. inhaltstyp fragt: Was ist der Inhalt seiner Natur nach?
verwendungszweck ausarbeitung Verfassen einer eigenen schriftlichen Ausarbeitung. Der frühere Wert text ist seit 19.0.0 aufgelöst und heißt nur noch ausarbeitung.

Zu inhaltstyp – was passt? Die Werteliste hat keinen Wert „Artikel“ oder „Beitrag“, und das ist richtig so: Die Form steht schon in dokumententyp, den Ort der Veröffentlichung in projektebene_typ. Für den Inhalt bleibt die Frage, was der Beitrag sagt:

Faustregel: Wertet der Artikel, nehmen Sie aussage. Stellt er eine These auf, hypothese. Informiert er nur, information. Es gilt ein Wert je Notiz. Mischt ein Artikel mehreres, nehmen Sie den Hauptcharakter.

Zu den Entwürfen: Eine Entwurfsnotiz hat dieselben Werte wie der fertige Artikel. Ob etwas Entwurf oder fertig ist, steht in bearbeitungsstand (Gruppe 2) und veroeffentlichung_datum, nicht in diesen drei Feldern.

Offener Punkt für Sie (keine Änderung von mir): Beim Zweck „Veröffentlichung auf der Homepage“ ist ausarbeitung nur die zweitbeste Lösung. Verfassen und Veröffentlichen sind zwei verschiedene Zwecke. Ein eigener Wert veroeffentlichung wäre sauberer, würde aber die Konvention Gruppe 9 und die data.json des Metadata-Menu-Plugins ändern. Sagen Sie Bescheid, wenn ich das vorbereiten soll. Bis dahin gilt ausarbeitung.

Auffälligkeit in der Recherchenotiz: 2026-10-03_14-38-21_kritik_an_idiotensprache_homepage_recherche_claude trägt noch die aufgelösten Werte dokumententyp: ki_recherche und verwendungszweck: text. Nach 19.0.0 wären das text und ausarbeitung. Das ist eine Altlast für die Migration.


Datum: 2026-10-14 Zeit: 11:31 · sonnet-5-5

Antwort

data.json von Metadata Menu mit mm_data.py geändert (Sicherungen in C:\Users\wolfg\Recall\Skripte\mm\backup, Prüfung: gültiges JSON, 43 Felder). Das Hilfs-Plugin lädt Metadata Menu automatisch neu.

Abweichung von Ihrem Prompt: text habe ich bei dokumententyp nicht entfernt. Dort ist text ein gültiger Wert (Artikel, Onlinebeitrag) und wird für diese Notiz gebraucht. Ich habe angenommen, dass Sie text bei verwendungszweck meinten, wo er seit 19.0.0 aufgelöst ist. Wollen Sie text bei dokumententyp doch entfernen, sagen Sie es.

Noch offen (nicht angefasst): - Die Konvention konvention_yaml_gruppe_9_dokumenttyp_und_zweck kennt veroeffentlichung noch nicht. - In der Auswahl stehen noch quelle (bei dokumententyp) sowie streaming und thema (bei verwendungszweck). Die Konvention hat sie aufgelöst. - Bestehende Notizen mit den entfernten Werten werden nicht geändert.


Datum: 2026-10-14 Zeit: 11:32 · sonnet-5-5

Antwort

In konvention_yaml_gruppe_9_dokumenttyp_und_zweck ergänzt: - verwendungszweck: neuer Wert veroeffentlichung in der alphabetischen Werteliste (vor video). - Abgrenzung ausarbeitung / veroeffentlichung als eigener Absatz: Verfassen einer Ausarbeitung gegenüber Material, das für eine Veröffentlichung gedacht ist. Der Ort steht in projektebene_typ, die Form in dokumententyp: text.

Damit stimmen Konvention und data.json bei diesem Wert überein. Das YAML-Beispiel am Anfang der Konventionsnotiz blieb unverändert.


Datum: 2026-10-14 Zeit: 11:34 · sonnet-5-5

Antwort

In der data.json von Metadata Menu mit mm_data.py entfernt (Sicherungen in C:\Users\wolfg\Recall\Skripte\mm\backup, Prüfung: gültiges JSON, 43 Felder): - dokumententyp: quelle. Es bleiben audio, e-mail, niederschrift, none, podcast, text, transkript, video. - verwendungszweck: streaming und thema. Es bleiben analyse, ausarbeitung, forschung, gemischt, ki_sammelrecherche, lernen, moc, none, video, zur_kenntnisnahme, veroeffentlichung.

Damit entspricht die Auswahl in Metadata Menu der Konvention Gruppe 9. Bestehende Notizen mit diesen Werten sind unverändert und werden bei der Migration bereinigt.


Datum: 2026-10-14 Zeit: 11:37 · sonnet-5-5

Antwort

Die Werteliste von inhaltstyp in der data.json ist alphabetisch sortiert (31 Werte, von arbeitsmethodik bis termin) und neu durchnummeriert. Metadata Menu zeigt sie in dieser Reihenfolge. Sicherung: C:\Users\wolfg\Recall\Skripte\mm\backup\data_2026-10-14_11-37-08.json, Prüfung: gültiges JSON, 43 Felder.

Dafür habe ich mm_data.py um den Befehl sortieren <feld> erweitert. Er lässt sich für jedes andere Feld mit fester Werteliste genauso nutzen. Die Werte selbst blieben unverändert, auch die Notizen.

Auffälligkeit: geist steht noch in der Auswahl von inhaltstyp, obwohl die Konvention Gruppe 9 ihn aufgelöst hat (Zuständigkeit liegt bei Gruppe 11). Ich habe ihn nicht entfernt, weil Sie es nicht verlangt haben.


Datum: 2026-10-14 Zeit: 11:38 · sonnet-5-5

Antwort

geist ist aus der Auswahl von inhaltstyp in der data.json entfernt. Die Liste ist danach neu alphabetisch nummeriert (30 Werte, arbeitsmethodik bis termin). Sicherungen: C:\Users\wolfg\Recall\Skripte\mm\backup\data_2026-10-14_11-38-36.json und …_2.json, Prüfung: gültiges JSON, 43 Felder.

Notizen mit inhaltstyp: geist sind unverändert. Sie werden bei der Migration bereinigt; mentale Inhalte stehen künftig nur in den geist_*-Feldern (Gruppe 11).