Wer bin ich?
Dieser Artikel hat 1.160 Wörter und erfordert eine Lesezeit von ungefähr 6 Minuten. Er wurde am 05.10.2026 fertig geschrieben und online gestellt.
Kindheit und Schulzeit in der DDR
Ich wurde 1975 in Ost-Berlin geboren und hatte, äußerlich betrachtet, eine sehr behütete Kindheit. In der DDR besuchte ich die übliche Polytechnische Oberschule (POS) und hatte dort gute bis sehr gute Noten. Einsen und Zweien waren die Norm, gelegentlich gab es auch einen Ausrutscher mit einer Drei. Mein Leistungsstand war fast so gut, dass ich mit etwas mehr Anstrengung damals die Erweiterte Oberschule (EOS) hätte besuchen können.
Abitur damals und heute
Wer aus der DDR kommt, weiß: Das Abitur konnte man damals nur auf zwei Wegen erreichen. Entweder hatte man Beziehungen zur kommunistischen Partei, oder man war leistungsmäßig sehr gut. So lockere Zugangsvoraussetzungen wie im Deutschland ab 1990 gab es nicht. In der DDR konnte wirklich nur die echte Leistungselite das Abitur machen. Das ist heute in Deutschland nicht mehr der Fall.
Gefühlt macht heute fast jeder Abitur, um später in einem Beruf zu arbeiten, den man auch mit einem mittleren Schulabschluss hätte erlernen können. Wie ich gehört habe, ist das Leistungsniveau des heutigen Abiturs teilweise so weit gesunken, dass Abiturienten nicht mehr auf ein Hochschulstudium im technischen oder naturwissenschaftlichen Bereich vorbereitet sind1.
Studium: DDR-Diplom und Bologna-System
Was wir heute im Bologna-System einen Bachelorabschluss nennen, war in der DDR der erste Teil des Studiums, das Grundstudium. Danach folgte das Hauptstudium, das gewöhnlich mit dem Diplom abschloss. Dabei ist festzuhalten, dass das DDR-Diplom vom Wissensstand her höher zu bewerten ist als ein heutiger Masterabschluss im Bologna-System. Wer nach dem Grundstudium aufhörte, war ein Studienabbrecher. Heute nennt man diesen Studienabbruch im Bologna-System „Bachelorabschluss“.
Mein Leistungseinbruch und das gescheiterte Abitur
Als sich die beiden deutschen Teilstaaten 1990 vereinigten, wechselte ich von der POS auf das Gymnasium. Dort begann mein schleichender Leistungseinbruch, der so stark wurde, dass ich am Ende der 12. Klasse überlegte, nicht in das Abschlussjahr zu gehen, sondern die Klasse zu wiederholen. Ich machte es damals vom Ausgang der letzten Klausuren abhängig.
Ich weiß nicht, warum das Schicksal mich diesen Weg geführt hat. Die letzten Klausuren des zweiten Halbjahres liefen gut. Ich erhielt Noten, die sonst nicht mehr in meinem Leistungsspektrum lagen, und meinte deshalb, doch in die 13. Klasse gehen zu können. Das tat ich und fiel ein Jahr später durch das Abitur.
Die Ironie dabei: Ich bin wohl der einzige Mensch in Deutschland, der wegen guter Noten durchs Abitur gefallen ist. Das muss man auch erst einmal schaffen!
Dabei hatte ich mich in der Schulzeit sehr für Naturwissenschaften interessiert und am Gymnasium einen naturwissenschaftlichen Schwerpunkt gewählt. Für mich war es damals seltsam, in allen Wunschfächern, für die ich auch noch begeistert war, nur unterdurchschnittliche oder nicht ausreichende Ergebnisse zu bekommen.
Beruflicher Werdegang
Nach dem gescheiterten Abitur begann ich eine Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten und wurde danach in ein festes Angestelltenverhältnis übernommen. Den kaufmännischen Bereich habe ich beruflich nie wieder verlassen. Einmal versuchte ich, nebenberuflich ein Informatikstudium zu beginnen, gab es aber schnell wieder auf.
Asperger-Autismus als Wendepunkt
Das war das Wichtigste zu meinem beruflichen Werdegang. Etwa 2013 oder 2014 bemerkte ich, dass ich Asperger-Autist bin. Das war eine Kehrtwende in meinem Leben. Von da an wurde es sowohl leichter als auch schwerer. Mir wurde relativ schnell klar, was in meiner Vergangenheit schiefgelaufen war und dass ich auch Stärken habe, die bis dahin weitgehend ungenutzt in mir schlummerten.
Eine Folge war, dass ich mich stärker im Wissensbereich engagierte. Mit Interesse begann ich, wissenschaftliche Publikationen zu lesen, und legte mich dabei nicht auf ein Fachgebiet fest. Mal war es die Medizin, dann die Geschichte, dann die Theologie und seit Neuestem die Philosophie.
Autodidakt und die Sprache der Wissenschaft
Beim autodidaktischen Selbststudium störte mich, gerade wegen meiner fehlenden Universitätsausbildung, die schwülstige wissenschaftliche Fachsprache. Wenn ich mich hindurchgearbeitet hatte, stellte ich fest, dass man das, was dort durch „Fachchinesisch“ schwer verständlich ausgedrückt wird, auch in einfachen Worten sagen kann, ohne an Genauigkeit und wissenschaftlicher Tiefe zu verlieren.
Uns allen ist natürlich klar, dass Wissenschaftler auch nur Menschen sind. Man genießt den Status, zur Wissenselite der Menschheit zu gehören, und grenzt sich durch Sprache vom Rest der Gesellschaft ab, so wie reiche Menschen sich häufig durch andere Statussymbole abgrenzen. Kennen Sie noch den alten Werbespruch „Mein Haus, mein Auto, mein Boot“? Es ist nichts anderes, nur eben in Fachsprache gekleidet2.
Für mich war es ein Problem, mich durch bewusst schwer verständliche und teils irreführende Aussagen hindurchzuarbeiten, die eigentlich unsinnig waren. Das ist der Hintergrund, den Sie kennen sollten, wenn Sie meinen Artikel Kritik an der Fachsprache lesen. Mittlerweile hat die unbegründete Fachsprache an den Universitäten ein Ausmaß angenommen, dass deutlich mehr als die Hälfte der veröffentlichten Worte auch verständlich formuliert werden könnte, ohne, wie gesagt, an wissenschaftlicher Tiefe zu verlieren.
Meine Forschung: Bewusstsein und Materie
Nachdem ich 2013/2014 wusste, welche Fähigkeiten in mir ungenutzt schlummerten, wurde ich wissenschaftlicher Autodidakt. Meine Publikation „Theoretische und experimentelle Untersuchung einer Wechselwirkung zwischen Bewusstsein und Materie bzw. Geist und Materie“ ist die erste, die ich in einem offiziellen Forum eingereicht habe3. Sie hat im deutschen Original 82 Seiten und kritisiert den Materialismus, der lehrt, dass sich tote, chaotische Materie aus sich selbst heraus organisiert und dann Bewusstsein hervorgebracht haben soll.
In dieser Facharbeit untersuche ich religiöse und philosophische Schriften, die genau das Gegenteil postulieren: Bewusstsein bringt Materie hervor.
Wer hat nun recht? Die Philosophie und viele religiöse Traditionen, zu denen sogar der Islam gehört? Oder doch der materialistische Naturwissenschaftler?
Wirft man einen Blick auf YouTube, ist in einigen Blasen klar: Bewusstsein bringt Materie hervor. In entsprechenden Nischen werden dort sogar Beiträge wie „Manifestieren wie Gott“ und Ähnliches veröffentlicht.
Zweck dieser Homepage
Wenn dem so ist, sollte dies auch einmal methodisch sauber nachgewiesen werden. Das habe ich mit meiner oben genannten Facharbeit (Paper) begonnen. Es fehlen aber noch zitierfähige Praxisbeweise. Deren Untersuchung habe ich in der Facharbeit bereits begonnen. Meine Homepage ist dazu gedacht, die Erfolge – oder auch Misserfolge – zu veröffentlichen.
So habe ich in meinem Preprint-Paper erwähnt, dass meine Mutter an einer Biontech-Studie teilnimmt4. Nachdem sowohl arXiv als auch bioRxiv mein Preprint abgelehnt hatten, bat ich die Biontech SE, mir die Ergebnisse der Studie in Bezug auf meine Mutter mitzuteilen5. Die Biontech SE antwortete und verwies mich an die Charité in Berlin, wo ich die Informationen umgehend angefordert habe6. Allerdings hat die Charité bis Oktober 2026, als dieser Artikel verfasst und online gestellt wurde, nicht reagiert.
Wie es weitergeht
Meine Homepage soll, wie bereits gesagt, die Ergebnisse meiner Bewusstseins-Experimente veröffentlichen. Ich möchte dabei auch die Fachwelt und die allgemeine Öffentlichkeit dazu bewegen, über die von mir angeschnittenen Themen nachzudenken und, wenn erforderlich, überkommene Vorstellungen zu überwinden. Ich werde deshalb in regelmäßigen Abständen interessante Artikel zur Bewusstseinsforschung und zu damit verbundenen Teildisziplinen wie der Religionswissenschaft oder der Philosophie veröffentlichen. Es lohnt sich für Sie auf jeden Fall, den KI-Agenten Ihres Vertrauens einmal im Monat bei mir vorbeizuschicken. Und wer weiß: Vielleicht sind meine Beiträge für Sie so interessant und debattierfähig, dass Sie das Studium meiner Homepage lieber selbst übernehmen, als es Ihrem Assistenten zu überlassen.
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So die Aussage eines Lehrers in Deutschland, die ich einmal auf YouTube gehört habe. Den Kanal oder gar das Video kann ich leider nicht angeben. ↩
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Video auf YouTube (externer Link, YouTube kann beim Aufrufen Daten erfassen): https://youtu.be/DbqcRG-CT30 ↩
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Veröffentlicht bei Zenodo: https://doi.org/10.5281/zenodo.23103616 ↩
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Preprint-Paper, Seite 38 unter 5.3.2. ↩
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Antwortschreiben der Biontech SE vom 11.08.2026 (Schwärzungen vorgenommen; externer Link zu Microsoft OneDrive): PDF ↩
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Schreiben an die Charité vom 12.08.2026 wegen der Messdaten der Biontech-Studie (Schwärzungen vorgenommen; externer Link zu Microsoft OneDrive): PDF ↩