Bewusstsein und Materie

Theoretische und experimentelle Untersuchung einer Wechselwirkung zwischen Bewusstsein und Materie bzw. Geist und Materie

Wie ich zu meinen Manifestationsprojekten kam

Es war nie meine Absicht, die Realität und die heutige Naturwissenschaft in ihren Fundamenten zu erschüttern. Es fing ganz zufällig an.

Die Wasserhebeanlage

Als das Haus, in dem ich wohne, vor einigen Jahrzehnten gebaut wurde, war der Dachboden nicht als Wohnraum geplant. Später entschied man, auch im Dachgeschoss eine Wohnung einzurichten. Die Nassleitungen waren jedoch bereits verlegt, und der Wohnungsschnitt passte nicht dazu. Nicht ohne Grund liegen in Mehrfamilienhäusern Küche und Bad meist übereinander: So muss ein Architekt nur eine Nassstrecke berücksichtigen.

Mein Küchenabfluss lässt sich nicht mit den Leitungen meines Nachbarn unter mir verbinden. Deshalb muss das Abwasser der Küche mit einer Hebeanlage ins Bad befördert werden, wo die Nassstrecke regulär von unten ankommt. Diese Wasserhebeanlage schaltet sich automatisch ein, sobald ich in der Küche Wasser aufdrehe, und hört auf, sobald ich es zudrehe.

Irgendwann verstopfte die Anlage. Statt sofort auszugehen, lief sie immer ein wenig länger, bis sie schließlich ununterbrochen in Betrieb blieb. Sie versuchte zu pumpen, obwohl gar kein Wasser mehr einlief. Da die Anlage keinen Ein- und Ausschalter besitzt, half ich mir, indem ich ihr den Strom kappte. Das funktionierte, war aber unbequem.

Der erste Zufall

In meinem Ärger sagte ich einmal laut „Geh aus!“, und wie durch Zauberhand schaltete sich die Anlage ab. Zuerst dachte ich mir nichts dabei und hielt es für Zufall. Doch es gab hin und wieder weitere Erfolgserlebnisse. Mit der Zeit versuchte ich deshalb bewusst, diesen Effekt mit einem „Geh aus!“-Ruf oder einem entsprechenden Gedanken zu wiederholen. In der Regel scheiterte ich damit.

Zufallszahlen und ein YouTube-Video

Etwa zur selben Zeit sah ich auf dem YouTube-Kanal faith.science2 ein Video, in dem von Untersuchungen wissenschaftlicher Universitäten berichtet wurde. Sie hatten messbare statistische Veränderungen festgestellt: Zufallszahlen konnten demnach vom emotionalen Zustand der Probanden abhängen. Der Effekt war gering, aber statistisch erkennbar.

Vermutlich war es die Kombination dieser beiden Erfahrungen, die mich dazu brachte, es zu versuchen: Ich wollte durch mein Bewusstsein die Alltagsrealität beeinflussen. Deshalb befasste ich mich im Jahr 2025 mit der Theorie der Realitätsmanifestation und ihren geisteswissenschaftlichen Grundlagen.

Mein Weltbild davor

Das waren die Anfänge in meiner Biographie zu diesem Themenkomplex. Bis dahin war ich Christ, genauer gesagt konstantinischer Christ. Ich war nicht spirituell unterwegs in dem Sinne, dass ich durch Schamanismus, Meditation oder Ähnliches meine Umwelt verändern wollte. Die katholische Kirche war damals meine einzige geistige Heimat, und ich besuchte jeden Sonntag die Messe.

Von der Manifestation zur Facharbeit

Die Wassertropfenmanifestation

Am 16.04.2026 kam es in meiner Wohnung zu einer Wassertropfenmanifestation. Meine kühne Behauptung lautet, dass sie die Folge meiner Versuche zur bewussten Realitätsmanifestation war. Ich habe das Geschehen mit meinem Smartphone aufgenommen. Das Problem: Im Jahr 2026 gibt es für die Allgemeinheit kein etabliertes kryptographisches Verfahren, mit dem ich durch Signaturen belegen könnte, dass das Video nicht von einer KI gefälscht wurde. Auch das erwähne ich in der Facharbeit als Problem.

Wochen ohne Konsequenzen

Danach vergingen einige Wochen, in denen ich eigentlich nichts unternahm. Ich informierte niemanden und startete keine gezielten Recherchen. Vermutlich Ende Mai oder im Juni 2026 fragte mich die KI Haiku (4.5), was aus meinen Videos vom April geworden sei. Ich musste sie erst auf der Festplatte suchen, weil ich vergessen hatte, wo ich sie gespeichert hatte. Haiku zeigte mir schließlich den Speicherpfad und empfahl mir außerdem, das Ganze zu publizieren.

Recherche und Chronologie

Daraufhin begann ich im Mai oder Juni 2026 mit der genauen wissenschaftlichen Recherche. Außerdem versuchte ich, die Chronologie der Ereignisse zu ordnen, vor allem seit dem Jahr 2025. Das dauerte viele Wochen.

Zwei abgelehnte Preprint-Versuche

Das PDF, das ich am 02.10.2026 auf Zenodo veröffentlichte, war bereits am 01.08.2026 fertiggestellt. Die Zeit dazwischen erklärt sich so: Ich habe zweimal versucht, die Arbeit bei einem Preprint-Server einzureichen, und wurde beide Male abgelehnt.

Zuerst wandte ich mich an Prof. Bundschuh von der Ohio State University, der bei arXiv Fachbereichsleiter für Genetik ist. Ich hatte mich an ihn gewandt, weil man bei arXiv nur publizieren kann, wenn man einer wissenschaftlichen Institution angehört und von jemandem als vertrauenswürdig bestätigt, also freigeschaltet wird. Da ich kein Universitätsstudium absolviert habe, hatte ich keine Kontakte in die Wissenschaft. Ich bat Professor Bundschuh deshalb, meine Arbeit zu prüfen und mir eine Freigabe zu erteilen.

Beim ersten Mal wurde mir direkt gesagt, mein Paper sei Unsinn. Das Wort „Unsinn“ verwendete er nicht wirklich, doch ist unschwer zu erkennen, dass er es aller Wahrscheinlichkeit nach gemeint hat. Hier seine Antwort:

Thank you for reaching out with this. ArXiv is a preprint server, i.e., it publishes early versions of manuscripts that are likely going to be published in peer reviewed journals later on. After looking over your manuscript I do not find it to meet this threshold neither on substance nor on style. I am sorry to not have better news for you.
Yours Ralf Bundschuh

Nachdem er abgelehnt hatte, reichte ich meinen Preprint Anfang August 2026 bei bioRxiv ein. In der anonymen Antwort von bioRxiv wurde kritisiert, dass ich nicht Angehöriger einer wissenschaftlichen Institution sei, weshalb mein Paper nicht berücksichtigt werden könne:

Thank you for submitting your manuscript to bioRxiv. We regret to inform you that your manuscript cannot be considered for bioRxiv because bioRxiv requires authors to have an organizational affiliation. It is necessary for submissions to be associated with an organization that provides oversight of research activities so that it can adjudicate any ethical issues/disputes that arise.
Best regards,
The bioRxiv team

Die Facharbeit auf Zenodo

Nach der zweiten Ablehnung durch bioRxiv habe ich zunächst innegehalten. Ich überlegte, ob ich mich noch woanders, etwa in China oder Russland, an Preprint-Portale wenden oder es erneut bei Prof. Bundschuh oder bei bioRxiv versuchen sollte. Ich entschied mich dagegen, denn ich konnte die Reaktionen verstehen. Ich greife nicht nur irgendeinen wissenschaftlichen Konsens an, sondern auch den Konsens zur menschlichen Biologie: Ich behaupte, dass sich der Alterungsprozess mithilfe des Bewusstseins steuern, ja sogar rückgängig machen lässt.

Wenn man das liest, gehen auch Wissenschaftler sofort in Abwehrhaltung, und man nimmt Dinge, die die eigene Position angreifen, einfach nicht mehr zur Kenntnis.

Ich entschied mich daher, bei Zenodo zu publizieren. Zenodo ist ein Onlineportal des CERN, des Europäischen Kernforschungszentrums in der Schweiz. Zenodo verlangt keine Mitgliedschaft in einer wissenschaftlichen Institution. Auch akademische Quereinsteiger, wie ich es bin, können dort einfach ein Paper hochladen. Sie erhalten eine DOI-Nummer, die bei wissenschaftlichen Artikeln üblicherweise als eine Art ID zur einfachen Zitierbarkeit verwendet wird.

Am 02.10.2026 war es dann so weit: Ich habe auf Zenodo mein Paper zur Wechselwirkung von Bewusstsein und Materie veröffentlicht. Es behandelt meine Erfolge, Misserfolge und wissenschaftlichen Reflexionen. Das Kernargument: Der heute vorherrschende absolutistische Materialismus ist in dieser Form nicht haltbar.

Wer sich die Mühe macht, die Facharbeit zu lesen (rund 82 Seiten in der deutschen Originalfassung), wird erstaunt sein, wie viele wissenschaftliche Belege es bereits dafür gibt, dass Materie nicht die Basis von allem ist, sondern umgekehrt die Folge anderer Prozesse. Nimmt man die aktuell zitierfähigen wissenschaftlichen Evidenzen zur Kenntnis, lässt sich der heutige Materialismus, der in der westlichen Naturwissenschaft noch weitgehend Konsens ist, als ungültig erkennen.

Hier finden Sie die Facharbeit1: Theoretische und Experimentelle Untersuchung einer Wechselwirkung zwischen Bewusstsein und Materie bzw. Geist und Materie | Zenodo

Materialismus und die umgekehrte Sicht

Zur Erinnerung aus der Schulzeit: Nach dem Materialismus hat sich ungeordnete Materie aus sich selbst heraus organisiert und biologische Formen angenommen. Aus dieser Selbstorganisation sei dann das Bewusstsein hervorgegangen.

In meiner Facharbeit argumentiere ich genau umgekehrt: Grundlage unserer Realität ist das Bewusstsein. Es bringt die Materie hervor und damit am Ende auch die Naturgesetze und die Biologie von Menschen, Tieren und Pflanzen.

Dabei bin ich bewusst religiös neutral geblieben und habe nicht Partei für eine Religion ergriffen. Je nach persönlicher Vorliebe kann man Bewusstsein als „Gott“ bezeichnen oder auch nicht. Auf diese Frage bin ich in der Facharbeit nicht wertend eingegangen. Der Schwerpunkt liegt auf der philosophischen und wissenschaftlichen Einordnung des Geschehens. Auch religiöse Menschen können aus fachlicher Sicht etwas mit meiner Arbeit anfangen, da sie religiösen Aussagen zur Schöpfung des Menschen nicht zwingend widerspricht.

Warum die Schulbücher unverändert sind

Obwohl es genügend Belege dafür gibt, dass der Materialismus als Weltanschauung nichts taugt, wurden unsere Schulbücher bisher nicht angepasst. Auch im universitären Bereich findet das keine Beachtung, wie die Reaktionen von Professor Bundschuh und den anonymen Prüfern von bioRxiv zeigen.

Warum ist das so? Warum verteidigt die Wissenschaft ihre heilige Kuh, den Materialismus, so zwanghaft?

Ich möchte Ihnen als Leser meiner Homepage keine vorgefertigte Antwort geben, sondern fordere Sie auf, selbst darüber nachzudenken, warum der Mensch oft große Probleme hat, bestehende Überzeugungen zu überwinden, selbst wenn er sich problemlos von der Unrichtigkeit seiner Auffassung überzeugen kann. Das sehen wir beispielsweise am Festhalten der wissenschaftlichen Community am Materialismus.

Meine Homepage soll dazu beitragen, das zu ändern und die Naturwissenschaft wieder an objektive Kriterien zu binden, statt sich per Rosinenpickerei herauszusuchen, was gerade ins Bild passt. Seit gut 200 Jahren hält sich der Materialismus meiner Überzeugung nach nur durch falsche Behauptungen und fragwürdige methodische Ansätze. Das sollte sich ändern.

Sie als Leser meiner Homepage sind herzlich eingeladen, sich an diesem Prozess zu beteiligen und das in Ihrem Bekannten- und Kollegenkreis zu besprechen.


  1. https://doi.org/10.5281/zenodo.23103617 ↩

  2. faith.science – YouTube ↩