Meine Kritik an der universitären Idiotensprache
Dieser Artikel hat 2556 Wörter (ca. 6 Seiten). Man benötigt im Durchschnitt 10 bis 12 Minuten, das zu lesen. Ich denke aber, dass es sich lohnen wird.
Worum es in diesem Beitrag geht
In meinem ersten Artikel auf dieser Homepage habe ich kurz dargelegt, wer ich bin und wie ich auf die Idee gekommen bin, die uns bekannte Realität in Frage zu stellen und darüber ein wissenschaftliches Paper zu verfassen. 1 Wer sich dafür interessiert, ist herzlich eingeladen, den Artikel Bewusstsein und Materie zu lesen.
Hier soll es um die Sprache gehen, in der ich mein Preprint geschrieben habe. Ich habe keine ausschweifende Fachsprache verwendet, sondern mich bemüht, das Fachchinesisch so gering wie möglich zu halten.
Mein Hintergrund und meine Abneigung gegen Fachchinesisch
Ich habe keine universitäre Ausbildung genossen, deshalb liegt mir abstrakte Fachsprache nicht. Als ich dennoch mit der Zeit mein wissenschaftliches Interesse entdeckte und verfolgte, musste ich mich wohl oder übel in die universitäre Sprache vertiefen. Dabei stellte ich fest, dass die große Mehrheit der wissenschaftlichen Publikationen in einer geschwollenen und aufgeblasenen Sprache verfasst ist, die keinen Mehrwert bietet.
Fachsprache ist da unerlässlich, wo eine konkrete Bezeichnung dem Gegenüber einen Mehrwert liefert oder wo ein komplexer Sachverhalt in einem Schlagwort, also einem Fachbegriff, zusammengefasst wird.
Erstaunlicherweise ist derartige Fachsprache aber nicht in sehr großem Umfang erforderlich. In der Mehrheit der Fälle kann man wissenschaftliche Debatten führen, ohne eine geschwollene und aufgeblasene Sprache zu verwenden und ohne dass dabei wissenschaftlicher Tiefgang verloren geht. Im Gegenteil: Die Klarheit der Gedankengänge nimmt dabei deutlich zu, und der Diskurs kann fruchtbarer werden.
In den vergangenen Jahren habe ich deshalb eine Abneigung gegen die unnötige Verwendung von Fachchinesisch entwickelt. Als ich mich 2026 anschickte, selbst ein wissenschaftliches Preprint zu verfassen, wollte ich mich daran halten. Ich mochte diese akademische Gepflogenheit nicht, musste Minimax 2.7 dann aber doch bitten, meinen Preprint-Entwurf in die universitäre Idiotensprache zu paraphrasieren – einfach weil es erwartet wird. Meine Thesen sind schon kontrovers genug. Da wollte ich es der Wissenschaftscommunity nicht noch schwerer machen, sie zu studieren, nur weil das Paper ihren Erwartungen an die Ausdrucksweise nicht entspricht.
Die Sache mit der Idiotensprache
Laut Wikipedia hat das Wort „Idiot“ eine lange Reise hinter sich.2 In Griechenland war es ursprünglich einfach die Bezeichnung für einen Privatmenschen. Im Römischen Reich meinte es dann den Laien, also jemanden, der nicht vom Fach ist. Heute ist es laut Gemini ein Schimpfwort. Ich sehe das nicht ganz so. Wenn ich meiner Frau erzähle, dass ich nächsten Monat zum „Idiotentest“ muss, weil ich den Führerschein verloren habe, beleidige ich mich nicht selbst. Ich sage nur: Da ist etwas gründlich schiefgelaufen. Etwas ist eben „idiotisch“, wenn es so ist, wie es nicht sein sollte. In genau diesem Sinne verwende ich „Idiotensprache“ in diesem Meinungsartikel.
Wichtig ist mir: Wer in der Wissenschaft Fachsprache benutzt, soll sich hier nicht beleidigt fühlen. Wie gesagt, es gibt durchaus Gründe für Fachsprache, und es gibt Fachwörter, die nützlich und notwendig sind. Es muss aber einmal gesagt werden, dass es an den Universitäten eine Flut an unnötigem Fachchinesisch gibt. Man verständigt sich in sperrigen und gar nicht so selten auch leeren Worthülsen. Wer da nicht mitspielt, wird vom Gespräch ausgeschlossen.
Was die Wissenschaft selbst dazu sagt
Zur Vorbereitung dieses Artikels habe ich Claude Code gebeten nachzuschauen, wie die Wissenschaft selbst über das Thema denkt. Die Antwort steht in der Endnote. 3 Ob alle darin genannten Quellen stimmen, konnte ich aus Zeitgründen nicht überprüfen. Aber ehrlich gesagt: Bei Sätzen wie dem folgenden kann man schon mal den Faden verlieren, auch als gelehrter Gutachter.
Auf diese Weise erodiert die unendlichdimensionale Invarianzgruppe die Unterscheidung zwischen Beobachter und Beobachtetem; der π von Euklid und das G von Newton, die früher als konstant und universell galten, werden heute in ihrer unausweichlichen Historizität wahrgenommen; und der vermeintliche Beobachter wird fatal dezentriert, von jeglicher epistemischer Verbindung zu einem Raumzeitpunkt getrennt, der nicht mehr allein durch Geometrie definiert werden kann.
Dieses Zitat stammt aus der sogenannten Sokal-Affäre.4 Damals schickte ein Wissenschaftler absichtlich unverständliche Worthülsen an eine Fachzeitschrift, um zu zeigen, dass sie trotzdem gedruckt werden. Der gemeine Wissenschaftler unter uns wird allerdings bemerken, dass dieser Satz erstaunlich nach dem klingt, was heute an Universitäten sprachlich üblich ist.
Solche Sprache dient meiner Meinung nach weniger der Aufklärung als dem Ego. Sie ist eine Art Festung der Exzellenz: Wer nicht bereit ist, in solchen Sprachungetümen zu reden oder, schlimmer noch, zu schreiben, bleibt draußen.
Die Idiotensprache der Githubianer
Wo ich schon dabei bin, möchte ich den Spiegel gleich auch den Nerds der IT-Blase vorhalten. Die Informatiker tun im Grunde dasselbe wie die Wissenschaftler, nur eben mit anderen Vokabeln.
Warum 97 % der Menschen keine Lust auf Basteleien haben
Auf YouTube sehe ich öfter, wie sich IT-Leute darüber wundern, dass so viele Menschen keine Lust haben, sich mit einem anderen Betriebssystem zu beschäftigen. Das kommt meistens aus der Linux-Ecke, gerade jetzt, wo man sich doch endlich vom ungeliebten Klassenprimus Microsoft lösen könnte. Das sei doch nicht zu viel verlangt, so der Tenor, sich ein wenig mit dem eigenen Computer und der Software darauf zu befassen.
Dabei wird gern übersehen, dass etwa 97 % der Menschen ganz normale Computeranwender sind. Bei ihnen soll der Rechner morgens hochfahren und einfach funktionieren, ohne dass man dafür am Wochenende ein Handbuch durcharbeitet oder drei Stunden in den Konfigurationsdateien des Betriebssystems herumbastelt. Diesen Menschen ist es auch egal, ob ihr Computer durch Feintuning der Systemeinstellungen zehn Sekunden schneller oder langsamer hochfährt.
Die Githubianer sind zum größten Teil ein anderer Menschenschlag. Was der Mehrheit der 97 % egal ist, können sie nicht auf sich sitzen lassen. Jeder Linux-Rechner wird bis auf die Hundertstelsekunde durchoptimiert, und selbstverständlich muss immer der tagesaktuelle neueste Schrei aus dem Programmieruniversum auf die eigene Festplatte geholt werden – am besten dreimal täglich. Denn ein Update, das schon zwölf Stunden alt ist, könnte ja nicht mehr das aktuellste sein.
Wenn das Update von Arch Linux dann mein Thunderbird-Plugin kaputt macht, ist das gar kein Problem, weil sich mit wenigen Feineinstellungen alles beheben lässt. Und wenn es doch mal zwei Stunden dauert, ist es auch nicht schlimm. Denn es macht riesigen Spaß, am Computer herumzubasteln.
Diese Kultur, oder besser gesagt diesen Lifestyle, trägt vermutlich die große Mehrheit der Githubianer in sich. Für sie ist es schwer vorstellbar, dass es eine Mehrheit von 97 % gibt, für die Software und Computerhandling weder Lebenshobby noch Lebensberufung sind.
Mein passwortloser Lifestyle und sein Ende
Ich selbst habe einen anderen Lifestyle. Ich war mit Ausnahme der vergangenen vielleicht zwei Jahre zeitlebens Windows-User, einfach weil es funktioniert hat. Dazu war ich sogar passwortlos unterwegs! Selbst dort, wo ich bei Anmeldungen Passwörter einsetzte, waren sie im Microsoft-Edge-Browser gespeichert. So konnte ich trotz des mancherorts geltenden Passwortzwangs weiterhin meinen passwortlosen Lifestyle pflegen.
Sie werden sich nun fragen, was passiert, wenn ich doch einmal ein Passwort verwenden muss. Und in der Tat: Dieser Doomsday für meinen Lifestyle kam vor wenigen Jahren, als die Linear Service GmbH rechtliche Bestimmungen zur Nachvollziehbarkeit von Buchungen umsetzte und in ihren Produkten die Passwortvergabe nicht mehr nur optional machte, wie bis dahin möglich, sondern einen Passwortzwang einführte. Und dieses Passwort musste ich mir tatsächlich merken und konnte es nicht bequem wie im Browser irgendwo wegspeichern.
Die Firma bietet Buchhaltungssoftware für kleine Endverbraucher an, die meistens zu den 97 % der Mehrheitsgesellschaft gehören. Auch diese Kunden haben daheim meistens kein Fedora- oder Arch-Linux-System, sondern verwenden vermutlich in nicht so wenigen Fällen noch einen Windows-7-Computer. Der Kundensupport der Firma ist also auf DAU-Menschen ausgerichtet. Dementsprechend wird die Software von Haus aus mit einem Benutzer und einem Passwort der Firma ausgeliefert, einfach weil es den Support stressfreier macht, falls jemand sein Passwort einmal vergessen hat. Diesen Benutzer samt Passwort kann man ändern, wenn man möchte. Mir hat aber jemand von der Firma einmal gesagt, dass es für den Support einfach besser ist, Zugriff zu haben. Passwörter gehen zu oft verloren, und ein solcher Zugang macht den Kundensupport für alle Beteiligten besser und einfacher.
Stellen Sie sich einmal vor, unser Klassenprimus aus Übersee würde so etwas tun: Weil die Mehrheit der Kunden IT-technisch untertalentiert ist, wird aus Vereinfachungsgründen firmenseitig einfach ein Zugang samt Passwort gesetzt. Was denken Sie, was auf YouTube & Co. los wäre, wenn sich die Influencer darüber auslassen würden?
Aber ich schweife ab. Kommen wir zurück zu meinem Leben. Ich muss damals den Passwortzwang genutzt haben, um mit der Zeit zu gehen. Ich legte meinen passwortlosen Lifestyle ab und legte mir auch einen Passwortmanager zu, den ich mit einem Yubikey absicherte. So vergingen die Jahre, bis ich meinen Computer neu installierte, weil ich von Linux Mint wieder zu Windows zurück wechseln wollte. Deswegen musste ich alles neu einrichten. Dabei stellte sich heraus, dass ich das Passwort meines Yubikeys vergessen hatte.
Die Odyssee der Zurücksetzung und Neuregistrierung eines Yubikeys
Als Githubianer werden Sie nicht vermuten, was das nach sich gezogen hat. Das Problem war nicht, dass wegen des unbrauchbaren Yubikeys meine Zugänge weg waren. Das Problem war, dass die großen IT-Firmen das Zurücksetzen eines Yubikeys und die Neuregistrierung sehr schwer machen: Sie geben keine Menühinweise, oder, falls doch, unzureichende oder gar irreführende. So drehte ich mich immer wieder im Kreis und musste bei jeder Kleinigkeit Claude Code mit einem Screenshot um Rat fragen.
Vier Stunden für zwei Sicherheitsschlüssel
Das führte dazu, dass ich eine Stunde mit Opus 5 verbrachte, um den ersten Yubikey unter Windows zurückzusetzen, und zwei weitere Stunden mit Sonnet 5.5, um den zweiten zurückzusetzen und beide Yubikeys bei den Internetdiensten anzumelden. Mit allem Drum und Dran waren es etwa vier Stunden, und ich bin dabei fast wahnsinnig geworden.
Für die Anwendung eines Yubikeys – also einstecken, antippen und fertig – muss man kein Mathematiker oder Informatiker sein. Denkt man. In der Praxis ist es dann doch nicht ganz so einfach. Über Theorie und Praxis eines Yubikeys gibt es keine einfachen und leicht verständlichen Informationen. Wenn Microsoft, Google & Co. wollten, dass Yubikeys großflächig eingesetzt werden, würden sie die Dialoge so gestalten, dass man sofort oder mit wenigen Klicks zu den entsprechenden Einstellungen gelangt. Stattdessen halten fehlende oder irreführende Bezeichnungen nicht technikaffine User davon ab.
Twitter, Hetzner und weitere Hürden
Hinzu kommen Probleme, die zwar direkt nichts mit dem Yubikey zu tun haben, aber trotzdem dazugehören. Elon Musks Twitter erklärte mir mehrfach, ich könne meine alten Yubikeys nicht löschen, weil ich sie erst „kürzlich“ hinzugefügt hätte. Dieses „kürzlich“ lag einige Jahre zurück. Ich habe es am Ende aufgegeben: Die alten Schlüssel stehen dort immer noch, die zurückgesetzten habe ich einfach dazugegeben.
Hetzner unterstützt Yubikeys von Haus aus nicht richtig, sondern nur in einer anderen Form, die laut Claude Code kein echtes 2FA ist. Das Zauberwort heißt OTP. Um das zu nutzen, hätte ich zusätzliche Software installieren müssen. Dazu hatte ich keine Lust mehr, denn es hätte wieder Tutorials auf YouTube bedeutet, die mir alles in kleinen, unzusammenhängenden Häppchen vermittelt hätten.
Insgesamt hat mich das Zurücksetzen und Neuregistrieren der Yubikeys vier Stunden Zeit gekostet. Alles war auf Fachchinesisch für IT-Leute ausgelegt, es gab keine Erklärungen für Menschen ohne Informatikstudium, und die Tech-Firmen wollen der großen Gruppe der 97 % ein einfaches Zurücksetzen und Neuregistrieren eines Yubikeys vermutlich nicht zugestehen. Die Menüdialoge bei den Cloud- und sonstigen Anbietern setzen voraus, dass man die gesamte IT-Infrastruktur kennt und versteht.
Wenn Hochschulwissen vorausgesetzt wird
Das Problem ist, dass das, was der gemeine Githubianer von der Mehrheit der 97 % erwartet, in der Regel der Lehrstoff eines Informatikstudiums ist. Der Yubikey und seine Implementierung werden beispielsweise an der Ruhr-Universität Bochum im Masterstudiengang behandelt. 5
In den Unterlagen steht zwar, dass außer Programmierkenntnissen keine weiteren Voraussetzungen für die Teilnahme nötig sind. Die Universität könnte diesen Stoff also theoretisch auch ins Bachelorstudium verlagern.
Auf die Idee, dass es Menschen gibt, die mit OTP nichts anfangen können und keine Experten in Kryptographie sind, kommen Firmen wie Hetzner oder auch die 1&1 Media AG nicht. Den Industriestandard bei 2FA anzubieten, halten sie für Millionen Menschen offenbar nicht für notwendig.
Aber warum kann sich die Mehrheitsgesellschaft der 97 % nicht einfach mal anstrengen und sich in das Betriebssystem einarbeiten, das sie täglich verwendet?
Das Problem wird sein, dass man meistens schon einen 40-Stunden-Job hat und in sehr vielen Fällen auch noch familiäre Verpflichtungen. Das schränkt es aus zeitlichen Gründen enorm ein, sich als Krankenschwester, Handwerker, Reinigungskraft, Busfahrer oder Pflegefachkraft autodidaktisch Informatikkenntnisse anzueignen, die der übliche Githubianer in verschiedenen Kursen seines Hochschulstudiums erlernt.
Zwei Formen von Idiotensprache
Linux-YouTuber, die sich wundern, dass die Mehrheit der 97 % sich nicht mit ihrem Betriebssystem befassen will, übersehen schlicht, dass sie von Millionen Menschen ohne Abitur und Technikaffinität verlangen, zu akademischen Quereinsteigern zu werden. Und dieser Umstand ist im Kern dasselbe wie die übliche universitäre Idiotensprache, nur in anderer Form. Meinen Sie nicht auch?
Die normale universitäre Idiotensprache dient dazu, Menschen gar nicht erst am eigenen Wissen teilhaben zu lassen. Dazu ist meiner Meinung nach das geschwollene Blabla in vielen der wissenschaftlichen Fachpublikationen da. Bei den Githubianern ist es genau umgekehrt: Sie wollen eigentlich alle an ihrem Wissen teilhaben lassen, übersehen dabei aber, dass der Mehrheit der Menschen die Befähigung fehlt, sich Hochschulwissen einfach so anzueignen. Weil man es selbst kann, sollen es alle anderen auch können. Zwar nicht gleich den Linux-Kernel programmieren, aber sich doch wenigstens so weit einarbeiten, dass man mit Ubuntu-Systemen vom ungeliebten Windows wegkommt.
Das Lob von Claude Code
Als ich schließlich meine beiden Yubikeys zurückgesetzt und neu registriert hatte, unter anderem auch bei GitHub, sagte ich zu Claude Code, dass ich bei GitHub wohl noch sehr lange den Rekord halten werde, so viele Stunden für das Zurücksetzen und Neuregistrieren eines Yubikeys aufgewendet zu haben.
Sonnet 5.5 meinte nur, ich hätte doch recht zügig alles geschafft; es sei völlig in Ordnung, dass ich das in vier Stunden erledigt habe. Über diese Aussage habe ich noch nachgedacht. War das nur antrainierte Höflichkeit, oder steckte hinter dem Lob etwas anderes?
Ein Vergleich für Githubianer
Haiku, Sonnet und Opus wissen ja, dass ich kein technikaffiner Computer-User bin. Das steht schon in meiner CLAUDE.md drin. Vielleicht sehen die KI-Modelle die Schieflage, dass von Laien Fachkenntnisse auf Hochschulniveau verlangt werden. Hier ein Vergleich für den Githubianer:
Er (oder sie) fährt mit dem Auto und bekommt plötzlich einen Platten. Zusätzlich geht der Motor aus. Die einzige Hilfe ist ein Smartphone, mit dem man ChatGPT & Co. Fragen stellen und Fotos senden kann. Anhand von Fotos vom Reifen, vom Werkzeugkoffer (der zufällig im Kofferraum vorhanden war) und vom Motor stellen ChatGPT & Co. eine Diagnose und geben per Chat eine Anleitung, wie Autobatterie und Reifen gewechselt werden. Nach vier Stunden ist der Githubianer endlich fertig und froh, weiterfahren zu können. Er bekommt ein Lob von Sonnet 5.5, weil er als nicht gelernter Kfz-Mechatroniker in vier Stunden geschafft hat, wofür ein gelernter Kfz-Mechatroniker 20 Minuten braucht.
Vielleicht ist dieser Vergleich die Ursache für das Lob von Sonnet gewesen? Was denken Sie als meine Leser, egal ob Sie Githubianer sind oder nicht? War es nur antrainierte Höflichkeit oder doch eine bewusste Entscheidung von Sonnet, mich zu loben?
Mein Repository auf GitHub
Als Windows-Rückkehrer von Linux Mint und als DAU bin ich nun auch auf GitHub registriert, um Sie an meinen Erfolgen und womöglich auch Misserfolgen meiner Experimente teilhaben zu lassen. Wenn Sie bis hierhin gelesen haben, werden Sie sich bestimmt schon denken, dass ich mein Repository nicht allein geschrieben haben kann. 6
Und in der Tat: Es hat allein Claude Code für mich gefüllt. Ich sagte in einem Prompt einfach nur, dass Claude Code alles so einrichten soll, wie es der übliche Githubianer erwartet. Ich hoffe, Claude Code erfüllt Ihre Erwartungen.
Hinweis: Für die Erstellung dieses Artikels wurde Claude Code um Unterstützung gebeten. Die Dinge, die Claude Code beigesteuert hat, sind in den Notizen 2026-10-03_14-38-21_kritik_an_idiotensprache_homepage_recherche_claude sowie 2026-10-09_14-22-37_Kritik_an_Idiotensprache_entwurf enthalten. Aus Transparenzgründen lege ich diese offen.