kritik an idiotensprache homepage recherche claude
Entwurfsnotiz im Originalzustand: 2026-10-03_14-38-21_kritik_an_idiotensprache_homepage_recherche_claude
YAML-Kopf der Notiz (unverändert)
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- 20.2.0
benutzer: wolfgang
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erfassung_datum: 2026-10-03
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- 2026-10-03
- 2026-10-06
- 2026-10-14
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- Aufbau, Gestaltung und Betrieb der eigenen Homepage mit 14-tägigen Textbeiträgen
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- Kritik an der Fachsprache
- Kritik an Idiotensprache
- 2026-10-09_14-22-37_Kritik_an_Idiotensprache_entwurf
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| Datum | Wochentag | Beginn | Ende | Zeitdauer | Zeitabzug | Hinweis |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2026-10-03 | Samstag | 14:38 | 00:00 | 00:00:00 | 00:00:00 | |
| 2026-10-14 | Mittwoch | 11:45 | 12:03 | 00:00:00 | 00:00:00 | |
| Datum | Wochentag | 00:00 | 00:00 | 00:00:00 | 00:00:00 | |
| Die Bearbeitungsindexe sind nicht erfasst worden. |
Tagesreport
Hinweise
Hinweise zum YAML oder zur EDV-Methodik
Die Bearbeitungsindexe sind nicht erfasst worden. Deswegen bleibt das YAML-Feld bearbeitungszeit offen.
Hinweise der KI zum Abschluss-Workflow einer Notiz
Abschlussprüfung 2026-10-06 17:24 · sonnet-5-5
- Orthographie: keine Fehler gefunden, Text unverändert.
- Personen (
abschluss_yaml_7_klassifikationgeprüft): Im Vault gibt es zu keiner der genannten Personen eine Notiz (0020_personen; nurisaacson_walter_person, nicht einschlägig). Eingetragen wurden die im Text inhaltlich behandelten Personen:pinker_steven,sokal_alan,butler_judith,lombrozo_tania,walter_franz,kieserling_andre,haefliger_markus. Nicht eingetragen: Shulman (Vorname im Text nicht genannt, nicht geraten), Bhabha und Jameson (nur als Preisträger erwähnt), Teubert und Röding (Quellen nicht gelesen). Orte, Institutionen, Länder: nichts Eigenes zu erfassen. - Klassifikation (
abschluss_yaml_hierarchiegeprüft): Kernaussage: Unnötige Fachsprache wird in der Wissenschaft offen kritisiert und schließt Laien aus. Zugeordnet:geisteswissenschaften/soziologie/kultur_medien_und_kommunikation/wissens_und_wissenschaftssoziologie/wissenschaftskommunikation(Nr. 2.13.4.4.3, geprüft gegenklassifikation_kennungen.csv). - Geist (
abschluss_yaml_geist): nicht zutreffend. - Projekt:
projektebene_typ: homepage,projekt,unterprojekt: Beiträgeplausibel. Offen:projekt_kennungundid_projektsind leer. Welche Kennung für „Beiträge“ gilt, ist mir nicht bekannt – bitte selbst eintragen. - Verlinkungen: Der einzige Link
Kritik an der Fachsprache(Beitrag in0200_publish/homepage) steht jetzt inreferenzen. Daneben existiertKritik an der Fachsprache 1.md; welche Datei gemeint ist, bitte prüfen. - Dokumententyp/Inhaltstyp/Verwendungszweck (
abschluss_yaml_9_zweck_und_dokumententypgeprüft):ki_recherche/information/textüberschneiden sich nicht. - Datenschutz/Bearbeitungsstand:
publish/abgeschlossenplausibel (Veröffentlichungsdatum 2026-10-06 gesetzt). - Zeitfelder:
aenderung_datumnicht angefasst. Offen: In der Bearbeitungsindexe-Tabelle fehlt ein Eintrag für den Bearbeitungstag 2026-10-06; Beginn und Ende sind unbekannt, nichts geschätzt. - Protokollformat: Der alte Eintrag unter
# Promptentwicklung(2026-10-03) hat keine Trennlinie und die Antwort unter# Sachverhaltsdarstellungkeine## Datum-Kopfzeile; Altbestand, bewusst nicht umgebaut. Der Prompt dieser Prüfung ist am Ende von# Promptentwicklungangehängt. - Duplikate: Keine ähnliche Recherche gefunden. Der Beitrag „Kritik an der Fachsprache“ ist die daraus abgeleitete Veröffentlichung, kein Duplikat.
- Aufgabe/Termin: keine Handlungsaufforderung und kein Termin im Text.
abschluss_yaml_rest bleibt offen, bis Punkt 5 (projekt_kennung) und Punkt 9 (Bearbeitungsindex) erledigt sind.
Abschlussprüfung 2026-10-14 12:03 · sonnet-5-5
- Text (Schritt 1): Keine Fehler, Text unverändert.
- Personen/Institutionen (Schritt 2): Eintragungen vom 2026-10-06 unverändert richtig (Kleinschreibung,
nachname_vorname; im Vault weiterhin keine Personennotizen zu den sieben Personen). Keine Institutionen erfasst, wie am 2026-10-06 entschieden. - Klassifikation (Schritt 3):
wissenschaftskommunikation(2.13.4.4.3) passt zur Kernaussage (Kritik an unnötiger Fachsprache in der Wissenschaft). Die Entwurfsnotiz zum Artikel ist dagegen untersprachkritik(2.5.10.3.2) eingeordnet; beide Zuordnungen sind vertretbar, weichen aber voneinander ab. - Geist (Schritt 4): nicht zutreffend.
- Projekt (Schritt 5):
homepage/Transparenz/projekt_kennung: nicht_zutreffendjetzt gesetzt; der offene Punkt 5 vom 2026-10-06 ist erledigt. - Referenzen (Schritt 6): Aus
# Verlinkungenergänzt:Kritik an Idiotensprache,2026-10-09_14-22-37_Kritik an Idiotensprache.Kritik an der Fachsprachesteht noch inreferenzen, wird im Text aber nicht mehr verlinkt (Datei liegt jetzt unter0200_publish/homepage/archiv); nicht entfernt. - Dokumententyp/Inhaltstyp/Verwendungszweck (Schritt 7):
niederschrift/quelle/veroeffentlichungentsprechen der Konvention Gruppe 9 und überschneiden sich nicht. - Datenschutz/Bearbeitungsstand (Schritt 8):
publish/abgeschlossenplausibel. - Zeit/Audio (Schritt 9): Keine Audio-Datei. Offen:
bearbeitungszeitbleibt leer. In der Tabelle hat 2026-10-03 kein Ende (00:00), 2026-10-06 fehlt, und bei 2026-10-14 (11:45–12:03) stehtZeitdauer00:00:00 statt 00:18:00. Berechnet wäre daher 00:00:00; nichts geschätzt, wie in Ihrem Hinweis oben vermerkt. - Protokollformat (Schritt 10): In Ordnung; Altbestand (Eintrag 2026-10-03) bleibt unverändert.
- Duplikate (Schritt 11): Keine Dublette.
- Aufgabe/Termin (Schritt 12): Keine.
ki_aussage_verifikation: ungeprueftbleibt (Quellen laut Notiz nur teilweise abgerufen).
abschluss_yaml_rest bleibt offen, bis der Bearbeitungsindex vollständig ist.
Nächster Arbeitsschritt
Andere Hinweise
Aufgabe
Referenzen
Verlinkungen
Kritik an Idiotensprache Referenznotiz ist der publizierte Artikel auf der Homepage.
2026-10-09_14-22-37_Kritik_an_Idiotensprache_entwurf Referenznotiz ist die Entwurfsnotiz zum Artikel Kritik an Idiotensprache
Videobeschreibung
Promptentwicklung
Datum: 2026-10-03 Zeit: 14:37 · sonnet-5-5
02; p2; v1; x; Gibt es in der Wissenschaftspresse offene Kritik an der Verwendung von Fachsprache, wenn es nicht zwingend nötig ist? Wird irgendwo bereits gesagt, dass unbegründete Fachsprache der Wissenschaft nicht förderlich ist, weil es den Kreis der beteiligten Personen eingrenzt, etwa indem nur Personen mit Lateinkenntnissen mitreden können? Wird irgendwo ausgesagt, dass in Geisteswissenschaften Fachsprache nicht oder in einem nur sehr geringen Umfang erforderlich ist? Recherchieren Sie in ihren Trainingsdaten und im Internet zu dieser Frage und geben mir eine ausführliche Antwort unter Nennung der Quellen, die verlinkt sein sollen. Danke; x;
Datum: 2026-10-06 Zeit: 17:24 · sonnet-5-5
06; p2; x; 2026-10-03_14-38-21_idiotensprache_homepage_recherche_claude; x; x;
Datum: 2026-10-14 Zeit: 12:03 · sonnet-5-5
06; p2; x; 2026-10-03_14-38-21_idiotensprache_homepage_recherche_claude; x; x;
Datum: 2026-10-14 Zeit: 12:05 · sonnet-5-5
02; p2; x; 2026-10-03_14-38-21_idiotensprache_homepage_recherche_claude; Ich habe die Klassifikation bei den drei relevanten Notizen einheitlich erfasst. Wissenschaftskommunikation passt auch. Alle drei Notizen sind dementsprechend einheitlich eingeordnet.; x;
Übersicht der Kernaussagen oder Kernfragen der Notiz
Erwähnte Personen
Erwähnte Orte
Erwähnte Institutionen
Gestellte Fragen chronologisch sortiert
Sachverhaltsdarstellung
Antwort
Kurzantwort: Ja, zu allen drei Fragen gibt es Belege. Die dritte Frage ist aber die schwächste: Die Behauptung, Geisteswissenschaften bräuchten gar keine oder kaum Fachsprache, vertritt kaum jemand wörtlich. Üblich ist die Kritik, dass sie mehr davon verwenden, als nötig ist.
1. Offene Kritik an unnötiger Fachsprache
- Pinker (2014): Der Psychologe Steven Pinker nennt als Hauptursache schlechter Wissenschaftsprosa den „Fluch des Wissens“ (curse of knowledge). Gelehrte können sich nicht mehr vorstellen, was andere nicht wissen, und erklären deshalb ihren Jargon nicht. Dazu kommt eine Abwehrhaltung: Man will beweisen, dass man nicht naiv ist. → Pinker, „Why Academics Stink at Writing“ (Chronicle of Higher Education 2014, Zusammenfassung) · Psychological Science
- Fachpresse und Fachkommunikation: Die Forschung zur Wissenschaftskommunikation empfiehlt seit Langem, Fachjargon zu vermeiden. Eine Studie zeigt, dass selbst Laienzusammenfassungen von Fachartikeln noch mehr Jargon enthalten, als für Laien verständlich ist. → Measuring mumbo jumbo (PubMed) · Automatic jargon identifier (PMC) · Jargon in der COVID-19-Krisenkommunikation (PMC)
- Weniger Leser bei mehr Jargon: Artikel mit viel Jargon werden weniger gelesen und sind in Suchmaschinen schlechter auffindbar. → CBC „As It Happens“ · Advanced Science News
2. Fachsprache grenzt Personen aus („Lateinkenntnisse“)
- Ohio-State-Studie (Shulman u. a., 2020, Journal of Language and Social Psychology): 650 Erwachsene lasen Texte über Wissenschaftsthemen. Wer Jargon las, interessierte sich weniger für Wissenschaft und fühlte sich weniger kompetent, mitzureden. Auch Definitionen der Fachbegriffe halfen nicht. Shulman sagt sinngemäß: Schwierige Spezialwörter signalisieren den Leuten, dass sie nicht dazugehören. Das ist der von Ihnen gemeinte Ausschlusseffekt, empirisch belegt. → Ohio State News · Advanced Science News
- Franz Walter, „Wider die Allüre der Fachsprache“ (Der Freitag, 22.06.2010): Deutsche Sozialwissenschaftler pflegten einen „Geheimcode“ nur für Eingeweihte, der zur Abgrenzung nach unten diene und fachlich nicht nötig sei. Folge: kaum Wirkung in die Öffentlichkeit. → Der Freitag
- Latein als historisches Ausgrenzungsmittel: Die mittelalterliche Universität nutzte Latein zur Abgrenzung von der Volkssprache und behandelte Wissen als Geheimnis (Arkanum). Für die Medizin beschreibt Fachliteratur die Fachsprache auch heute als „Code“, der Laien ausschließt. Sie sei im Arzt-Patienten-Gespräch unangemessen. Im Fachgespräch dient sie der schnellen und eindeutigen Verständigung. → Teubert, „Der gelehrte Jargon – ein deutsches Phänomen“ (1988) (Inhalt der Quelle konnte ich nicht selbst abrufen, nur den Treffer in der Suche gesehen) · Lecturio: Medizinische Terminologie
- Lombrozo (Princeton, Nature Human Behaviour 2025, ca. 6.700 Teilnehmer): Jargon lässt Erklärungen befriedigender wirken, obwohl sie unverständlicher werden, weil Laien annehmen, der Fachbegriff fülle die Lücken. Fachbegriffe können Banalitäten und Zirkelschlüsse verdecken. Lombrozo warnt aber, Fachsprache sei oft auch ein berechtigtes Zeichen für Expertise. Die Studie erwähnt Latein/Griechisch in der Medizin und schwülstige Gerichtssprache. → Horizons (Schweizerischer Nationalfonds) · Harvard Kennedy School · IDEAS/RePEc
3. Fachsprache in den Geisteswissenschaften
- Sokal-Affäre (1996): Der Physiker Alan Sokal reichte in der Zeitschrift Social Text einen absichtlich sinnlosen, jargonreichen Text ein, der angenommen wurde. → Social Science Space (2016)
- „Bad Writing Contest“ (1995–1998, Zeitschrift Philosophy and Literature): Prämiert wurden unverständliche Sätze, u. a. von Judith Butler, Homi Bhabha und Fredric Jameson. Die Veranstalter warfen solcher Prosa vor, Strenge und Tiefe nur vorzutäuschen. → Social Science Space · The New Criterion (Hinweis: Diese Quellen sind überwiegend polemisch; Butler selbst verteidigte ihren Stil.)
- Deutschsprachiger Raum: Ein Blogbeitrag von 2012 zitiert den NZZ-Journalisten Markus Häfliger: Hochschulen bestraften verständliches Schreiben, in Qualifikationsarbeiten werde „Monsterformulierung und viel Jargon“ belohnt. → antropologi.info (2012) (Blog, Sekundärquelle) · Zusammenfassung zu „Begriffsdrachen“: Der Freitag (Seite war beim Abruf nicht erreichbar, nur Suchtreffer-Auszug gesehen).
- Gegenposition: André Kieserling („Soziologen zwischen Terminologie, Jargon und Alltagssprache“) meint, die Soziologie benutze gar nicht übermäßig viele Kunstwörter. Das eigentliche Problem sei, dass Alltagswörter („sozial“) in der Wissenschaft eine andere, wertneutrale Bedeutung bekommen. Eine einsichtige Grenze zwischen Fachsprache und Jargon sei schwer zu ziehen. → Kieserling (BBAW)
Fazit zur dritten Frage: Die Aussage „Geisteswissenschaften brauchen kaum Fachsprache“ habe ich als ausdrückliche These nicht gefunden. Gefunden habe ich die abgeschwächte Form: Ein großer Teil der geisteswissenschaftlichen Fachsprache sei Statusjargon statt Notwendigkeit (Walter, Sokal/Bad-Writing, Häfliger). Dem steht die Gegenposition (Kieserling) gegenüber, dass Begriffsbildung auch dort sachlich nötig ist. Außerdem hat Lombrozo gezeigt, dass Fachsprache nicht grundsätzlich verdächtig ist.
Grenzen dieser Recherche: Ich habe nur wenige Quellen selbst vollständig abgerufen (Walter, Horizons, Ohio State, antropologi.info, Kieserling). Teubert und Röding konnte ich nicht lesen. Die Aussagen dazu beruhen auf Suchtreffern. Der Hinweis auf „Latein“ als Ausgrenzung stammt in den Quellen eher aus Medizin und Jura als aus den Geisteswissenschaften. Aussagen speziell zu Lateinkenntnissen als Zugangshürde in den Geisteswissenschaften habe ich nicht gefunden.
Datum: 2026-10-14 Zeit: 12:05 · sonnet-5-5
Antwort
Zur Kenntnis genommen; am YAML habe ich nichts geändert. Geprüft: Die Recherchenotiz, die Entwurfsnotiz 2026-10-09_14-22-37_Kritik_an_Idiotensprache_entwurf und der Artikel Kritik an Idiotensprache tragen jetzt dieselbe Klassifikation (geisteswissenschaften/soziologie/kultur_medien_und_kommunikation/wissens_und_wissenschaftssoziologie/wissenschaftskommunikation).
Damit ist die Abweichung erledigt, die ich im Abschlusshinweis vom 2026-10-14 12:03 unter „Klassifikation (Schritt 3)“ genannt hatte. Der Hinweis selbst bleibt als Protokoll unverändert stehen.