Intuitives Schreiben Entwurf
Entwurfsnotiz im Originalzustand: Intuitives_Schreiben_Entwurf
YAML-Kopf der Notiz (unverändert)
konventions_nr:
- 20.2.0
benutzer: wolfgang
id: 2026-10-02_10-54-22
erfassung_datum: 2026-10-02
erfassung_zeit: 10:54:22
aenderung_datum:
- 2026-10-02
- 2026-10-11
- 2026-10-15
- 2026-10-16
bearbeitung_letzte_datum: 2026-10-16
veroeffentlichung_datum: 2026-10-16
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- Aufbau, Gestaltung und Betrieb der eigenen Homepage mit 14-tägigen Textbeiträgen
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- intuitives_schreiben
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- Was ist intuitives Schreiben
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- geisteswissenschaften
ebene_2:
- philosophie
ebene_3:
- erkenntnistheorie
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- erkenntnisquellen
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- intuition
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| Datum | Wochentag | Beginn | Ende | Zeitdauer | Zeitabzug | Hinweis |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2026-10-02 | Freitag | 10:54 | 00:00 | 00:00:00 | 00:00:00 | Zeiten nicht vollständig erfasst |
| 2026-10-11 | Sonntag | 10:18 | 10:48 | 00:30:00 | 00:00:00 | |
| 2026-10-15 | Donnerstag | 10:20 | 11:36 | 01:16:00 | 00:20:00 | |
| 2026-10-16 | Freitag | 10:40 | 10:55 | 00:15:00 | 00:00:00 |
Tagesreport
Hinweise
Hinweise zum YAML oder zur EDV-Methodik
Hinweise der KI zum Abschluss-Workflow einer Notiz
Abschlussprüfung 2026-10-16 11:05 · sonnet-5-5
- Body (Schritt 1): Der Abschnitt „1. … Originalentwurf“ bleibt absichtlich mit allen Fehlern stehen, weil er auf der Homepage als Transparenznachweis erscheint. Korrigiert wurde nichts.
- Personen/Begriffe (Schritt 2):
personen:zuckerberg_mark_person(Notiz in0020_personenvorhanden; daneben gibt eszuckerberg_marc, die Schreibweise mit „Mark“ passt zum Text).stichworte:intuitives_schreiben,kreatives_schreiben,intuition(neu, noch ohne eigene Notiz),unterbewusstsein_thema(Notiz vorhanden). Keine Institutionen eingetragen: WhatsApp und Duden haben noch keine Notiz, Anthropic wird im Text nicht genannt. - Klassifikation (Schritt 3): Kernaussage: Intuition als Zugang zum Unterbewusstsein im kreativen Schreibzustand.
ebene_1–ebene_5= geisteswissenschaften / philosophie / erkenntnistheorie / erkenntnisquellen / intuition (Punkt 2.9.2.2.2 der Kennungstabelle). Alternativ wärekreativitaet(2.11.1.2.3) oderunterbewusstsein(1.5.4.1.2) denkbar. - Geist (Schritt 4):
nicht_zutreffend, Artikeltext ohne Zustandsbericht;geist_ohrwurm: nonewie bei der Notiz „Kritik an Idiotensprache“. Die Notiz trägt noch Konvention 20.2.0 (ohne die Feldernachtmusikundgeist_ohrwurm_song); nicht ergänzt. - Projekt (Schritt 5), Zweck (Schritt 7), Datenschutz/Stand (Schritt 8): geprüft, ohne Befund.
- Referenzen (Schritt 6):
<a href='intuitives-schreiben.html'>Was ist intuitives Schreiben</a>(unter# Verlinkungen) inreferenzeneingetragen. - Bearbeitungszeit (Schritt 9): 01:41:00 = 00:30:00 (11.10.) + 00:56:00 (15.10., 01:16:00 − 00:20:00 Abzug) + 00:15:00 (16.10.). Die Zeile vom 02.10. hat
Ende00:00 und zählt mit 00:00:00 (Vermerk „Zeiten nicht vollständig erfasst“). Keine Audio-Dateien. - Protokoll (Schritt 10): Promptentwicklung und Sachverhaltsdarstellung korrekt getrennt, älteste Einträge oben.
- Duplikate (Schritt 11): keine gleichartige Notiz; verwandt ist nur die Ideennotiz
2026-06-22_06-01_morgenspaziergang_intuitives_schreiben. - Aufgabe (Schritt 12): keine. Der Eintrag unter „Nächster Arbeitsschritt“ (Artikel online stellen) ist durch die Veröffentlichung vom 16.10.2026 erledigt.
Nächster Arbeitsschritt
Artikel online stellen und erstmals YAML-Feld projekt_kennung richtig verwenden. Ging am 15.10.2026 nicht mehr weil ich mit dem YAML-Feld projekt_kennung beschäftigt war. Die "Luft war raus" für ein finales online stellen gewesen. Muss am Folgetag erledigt werden.
Andere Hinweise
Aufgabe
Referenzen
Verlinkungen
Videobeschreibung
Promptentwicklung
Datum: 2026-10-15 Zeit: 10:38 · sonnet-5-5
02; p2; x; Intuitives_Schreiben_Entwurf; Bitte prüfen Sie meinen Entwurf unterhalb der Überschrift ## Was ist intuitives Schreiben? - Originalentwurf. Berichtigen Sie Ausdruck und Rechtschreibung. Haben Sie Ideen für ein anderes Ende des Artikel? Ihren Entwurf mit den Berichtigungen und ggf. dem Vorschlag eines anderen Ende schreiben Sie bitte unterhalb der Überschrift ## Was ist intuitives Schreiben? - Korrektur von Sonnet 5.5. Danke; x;
Datum: 2026-10-16 Zeit: 10:57 · sonnet-5-5
02; p2; x; Intuitives_Schreiben_Entwurf; Stellen Sie die Notiz Was ist intuitives Schreiben online. Sie soll in der Rubrik Über mich unterhalb des ersten Artikels Kritik an Idiotensprache erscheinen. Der Name des Artikels ist der Name der Notiz zusätzlich mit einem Fragezeichen.; x;
Datum: 2026-10-16 Zeit: 11:05 · sonnet-5-5
06; p2; x; Intuitives_Schreiben_Entwurf; x; x;
Datum: 2026-10-16 Zeit: 11:08 · sonnet-5-5
02; p2; x; Intuitives_Schreiben_Entwurf; Bitte entsprechend online stellen, nachdem dieser Prompt zuvor in prompt_global und hier in der Notiz auch protokolliert worden ist. Danke; x;
Übersicht der Kernaussagen oder Kernfragen der Notiz
Erwähnte Personen
Erwähnte Orte
Erwähnte Institutionen
Gestellte Fragen chronologisch sortiert
Sachverhaltsdarstellung
Datum: 2026-10-15 Zeit: 10:38 · sonnet-5-5
Antwort
Die korrigierte Fassung steht unter ## Was ist intuitives Schreiben? - Korrektur von Sonnet 5.5, der Originalentwurf blieb unverändert. Inhalt und Ton sind erhalten, korrigiert habe ich Rechtschreibung, Grammatik und Ausdruck (z. B. „Das man“ → „Dass man“, „intuitivem Schreibe“ → „intuitiven Schreiben“, „Ausarbeitungen“, „tzustande“, „der Ratio“, „Ihrem“ beim Leser-Du/Sie).
Drei inhaltliche Anmerkungen:
- Modellnamen: Haiku, Sonnet und Opus kennen Besucher der Homepage nicht. Ich habe bei der ersten Nennung „(zwei Modelle der KI Claude)“ ergänzt. Ist das nicht gewünscht, einfach streichen.
- Satz zur Wissenschaft: Die Aussage, die Wissenschaft habe dem kreativen Schreiben kaum Beachtung geschenkt, ist so pauschal nicht ganz haltbar. Verwandtes wie der Flow-Zustand (Csikszentmihalyi) oder die Inkubationsforschung ist durchaus untersucht. Ich habe den Satz deshalb nur leicht abgeschwächt („als Zwischenzustand zwischen Bewusstseinsstufen“, „vermutlich nicht bekannt“). Wenn Sie ihn behalten wollen, könnte man „Flow“ kurz erwähnen und Ihre Sicht davon abgrenzen.
- Anderes Ende: Das Original endet mit einer allgemeinen Einladung an die Leser. Mein Vorschlag (unter
### Vorschlag für ein anderes Ende) macht daraus eine konkrete Übung: Smartphone weg, Rechtschreibprüfung aus, zwanzig Minuten ohne Unterbrechung schreiben. Danach der Rückblick auf eigene Erlebnisse und der Schluss mit dem Seilbild vom Anfang. So schließt sich der Bogen, und die Leser haben etwas zum Ausprobieren.
YAML unverändert.
Datum: 2026-10-16 Zeit: 10:57 · sonnet-5-5
Antwort
Der Artikel „Was ist intuitives Schreiben?“ ist online und steht in der Rubrik „Über mich“ direkt unter „Kritik an Idiotensprache“. Quelle ist die Notiz Was ist intuitives Schreiben im Ordner 0200_publish/homepage.
Was ich getan habe:
- In dieser Notiz die Überschrift unter
# Homepagetextvon##auf#gestellt, damit sie als Seitentitel dient und nicht doppelt erscheint. Tippfehler „Trabsparenzhinweis“ zu „Transparenzhinweis“ berichtigt. - In
D:\Homepagedas Menü und den Seitenbau ergänzt (bauen.py,bauen_online.py). Seitenadresse:intuitives-schreiben.html, Menüname und Titel: „Was ist intuitives Schreiben?“. - Neu gebaut und bei Cloudflare Pages hochgeladen (wolfgang-schuetz.pages.dev).
Zwei Hinweise: Im Transparenzhinweis am Artikelende steht Intuitives_Schreiben_Entwurf zurzeit nur als Text, nicht als Link, weil diese Entwurfsnotiz im YAML datenschutz: privat trägt. Damit der Link und die Entwurfsseite online erscheinen, müsste dort publish stehen (YAML, deshalb nur auf Ihre Anweisung). Zweitens steht in der Notiz „Was ist intuitives Schreiben“ noch datenschutz: privat und kein Veröffentlichungsdatum; auch das habe ich nicht angefasst.
Datum: 2026-10-16 Zeit: 11:08 · sonnet-5-5
Antwort
Prompt zuerst in dieser Notiz und in prompt_global.md protokolliert, danach die Homepage neu gebaut und bei Cloudflare Pages hochgeladen. Online ist jetzt der Stand mit den ergänzten YAML-Werten und dem Abschlussbericht dieser Notiz auf der Transparenzseite. Zusätzlich führt der Verweis auf „Was ist intuitives Schreiben“ auf dieser Transparenzseite jetzt zum Artikel (bauen.py, Link-Liste ergänzt).
Homepagetext
1. Was ist intuitives Schreiben? - Originalentwurf
Viele Menschen werden es bestimmt kennen: Schreibt man private Tagebücher, richtige Artikel oder versucht man für die Schule & Universität ein Referat vorzubereiten, kommen die Ideen erst, wenn man "richtig" losgelegt hat. Quasi wird man beim Schreiben durch das Schreiben inspiriert. So ist es bei mir jedenfalls.
Bei mir ist es so, dass mein subjektives Gefühl so gestaltet ist, dass ich dem Anschein nach in einem anderen Bewusstseinszustand bin. Ich bin gar nicht im "Hier und Jetzt", sondern "irgendwo anders". Wo immer das auch sein mag. Das man "dort woanders" gewesen war, erkennt man dann daran, wenn man aus dieser kreativen Phase durch äußere Umstände gerissen wird. Etwa, wenn Mark Zuckerberg eine SMS geschickt hat, um nachzufragen, ob ich zum Meeting nachher komme, die schnell noch beantwortet werden muss. Oder wenn das lästige WhatsApp um unsere Aufmerksamkeit bittet. Man kümmert sich also um Zuckis SMS oder was auch immer und will dann weitermachen. Nur...
... es geht dann nicht mehr!
Man spürt, man ist nicht mehr "dort woanders". Die "Puste" ist einfach raus. Der Faden ist verloren gegangen. Bei mir ist es auch so, dass ich eine innere Leere in mir spüre. Ich muss dann vollständig abbrechen und etwas anderes tun und zu einem späteren Zeitpunkt wieder versuchen "dort hin" zurückzugehen. Dann, wenn ich in der mentalen Gemütsverfassung bin, den verloren gegangenen Faden hoffentlich wiederzufinden und ihm erneut nachzufolgen.
Diese kreativen Formen von Schreibphasen, die viele Menschen kennen, finden im Unterbewusstsein statt. Intuition ist eigentlich nichts anderes, als dass ich in mein Unterbewusstsein "hinabsteige", wo ich bildlich gesprochen mit dem ganzen Universum verbunden bin. Dort kann ich dann recherchieren und sogar nachdenken und werde zu ganz anderen Ergebnissen kommen, als wenn ich nur im normalen Alltagsbewusstsein mit meinem "Ratio", meinem normalen Alltagsverstand etwas durchdenke. Unser Alltagsverstand ist nämlich nicht besonders leistungsfähig. Er ist durch unser Gehirn limitiert und kognitiv eingeschränkt. Deswegen kommt es so gut wie kaum zu zivilisatorischen Durchbrüchen, die allein auf dem Alltagsverstand im Wachzustand basieren.
Deswegen schöpfen alle Kreativen, egal ob Künstler, Schriftsteller, Graphikdesigner oder auch Naturwissenschaftler, selbst wenn diese hartgesottene Atheisten sind, aus dem Unterbewussten. Und Intuition ist nichts anderes als im Wachbewusstsein das angekoppelt sein an dieses Unterbewusstsein, das mit allem und jedem verbunden ist.
Ich denke, dass jeder Mensch in jeder Nacht die Grenzen seines Körpers verlässt und "dort woanders" sich immer aufhält. Nur vergisst er dies beim Aufwachen aus dem Schlaf dann wieder.
Wenn jemand nun nicht schläft sondern im Wachzustand in einem kreativem Schreibprozess ist, kann er auch in das Unterbewusstsein gehen. Es ist nur schwieriger, was die Ursache ist, das nicht jeder Mensch derartige kreative Schreibprozesse erlebt, wie ich es hier schildere.
Während es jeder Mensch im Schlaf kann und auch tut und es dann meistens wieder vergisst, kann man es am Tag im Wachbewusstsein nur, wenn man sich darauf einlassen kann und vielleicht eine Disposition dafür hat.
Im kreativem Schreibzustand gehe ich wie ein Seilakrobat über ein dünnes Seil, um das andere Ende einer Schlucht zu erreichen. Dabei stellt die eine Seite der Schlucht unser normales Alltagsbewusstsein im Wachzustand dar und die andere Seite der Schlucht das Unterbewusste. Das Seil ist die Möglichkeit, hinüberzugelangen. Man sollte also nicht durch Zucki & Co abgelenkt sein.
Das gilt nicht nur für Social Media, sondern generell für alles, was den Verstand als Akteur in Aktion rufen kann. Der Fernseher meiner Familienmitglieder nebenan ist zu laut. Das Festnetztelefon klingelt oder aber auch der Zwang, mitten im Schreiben den Text auf Rechtschreibfehler zu kontrollieren. All diese Dinge führen bildlich gesprochen dazu, dass ich auf dem Seil über der Schlucht unruhig werde. Ich fange an zu schwanken, oder drehe um und gehe zurück, anstatt weiter in Richtung Unterbewusstsein weiterzugehen.
Beim intuitivem Schreibe ist es oberste Priorität, den Ratio nicht zum Zuge kommen zu lassen und jeden Gedankenfetzen sofort festhalten zu können. Denn wenn man diesen Zwischenzustand in den Bewusstseinsebenen wieder verlassen hat, beginnt man die erfahrenen Dinge wieder zu vergessen. Deswegen ist Rechtschreibkontrolle absolut obsolet. Sollen doch so viele Schreibfehler wie möglich vorhanden sein! Hauptsache die Information, die kreative Idee ist gerettet worden. Rechtschreibung kann man später im Wachbewusstsein dann erledigen. Entweder selbst, wenn man es kann, oder wie in meinem Falle früher durch Duden & Co und neuerdings durch Claude & Co.
Beim kreativem intuitivem Schreiben ist man also beides. Irgendwie im Alltagsbewusstsein, inklusive meines Verstandes, aber auch drüben auf dem Seil, in der Nähe der anderen Seite der Schlucht. Deswegen kann ich aus dem Unterbewusstsein Informationen abschöpfen und Haiku oder Sonnet einen Rechercheauftrag stellen, um einer intuitiven Eingebung zu prüfen. Trifft die Antwort ein, kann ich diese gleich im Unterbewusstsein weiter bewegen und zu neuen Kenntnissen kommen.
Das klappt gut, aber nur, wenn nicht plötzlich eine Nachfrage von Haiku kommt, ob irgendein Skript ausgeführt werden darf. Passiert dass, bin ich raus, so, als würde mein Smartphone wegen Zuckis SMS bimmeln.
Um dem vorzubeugen, habe ich Claude Code bei mir so eingestellt, dass Haiku, Sonnet und Opus Narrenfreiheit haben und nicht mehr nachfragen müssen, wenn die meine Arbeitsaufträge ausführen. Ungeachtet der gefühlten Horrormeldungen auf YouTube ist bis jetzt auch alles gut gegangen. Ich gehe fest davon aus, dass dies auch so weiterhin bleiben wird.
Meine ausarbeitungen oder auch Homepage-Artikel kommen meistens aus verschiedenen Phasen tzustande. Durch intuitives Schreiben, dem bewussten reflektieren, neuerdings mit Hilfe von Claude Code und Tagträumen bei Spaziergängen. Nachdem alle drei Phasen durchlaufen worden sind, ist ein Artikel soweit fertig, dass er in die finale Phase gebracht werden kann.
Ich gehe davon aus, dass die Wissenschaft dem kreativem Schreiben als ein Zwischenzustand von Bewusstseinsstufen bisher kaum Beachtung geschenkt hat. Deswegen wird diese Form der kreativen Schöpfung der allgemeinen Öffentlichkeit nicht bekannt sein.
Als meine Leser lade ich Sie ein, in ihrem eigenen Leben zu überlegen, wo Sie derartige Kreativzustände bereits erlebt und dabei nicht wirklich beachtet haben. Es würde mich nicht wundern, wenn es gar nicht so wenige Fälle davon gibt.
2. Was ist intuitives Schreiben? - Korrektur von Sonnet 5.5
Viele Menschen werden es kennen: Ob man ein privates Tagebuch führt, einen Artikel verfasst oder für Schule oder Universität ein Referat vorbereitet – die Ideen kommen oft erst, wenn man „richtig“ losgelegt hat. Man wird beim Schreiben quasi durch das Schreiben selbst inspiriert. Mir jedenfalls geht es so.
Dabei befinde ich mich, meinem subjektiven Gefühl nach, in einem anderen Bewusstseinszustand. Ich bin gar nicht im „Hier und Jetzt“, sondern „irgendwo anders“, wo auch immer das sein mag. Dass man „dort woanders“ gewesen ist, merkt man, wenn man durch äußere Umstände aus dieser kreativen Phase gerissen wird. Etwa, wenn Mark Zuckerberg eine SMS schickt, um nachzufragen, ob ich zum Meeting nachher komme, und diese schnell beantwortet werden muss. Oder wenn das lästige WhatsApp um unsere Aufmerksamkeit bittet. Man kümmert sich also um Zuckis SMS oder was auch immer und will danach weitermachen. Nur …
… es geht dann nicht mehr!
Man spürt, dass man nicht mehr „dort woanders“ ist. Die „Puste“ ist einfach raus, der Faden ist verloren gegangen. Bei mir stellt sich dann auch eine innere Leere ein. Ich muss vollständig abbrechen, etwas anderes tun und zu einem späteren Zeitpunkt versuchen, „dorthin“ zurückzukehren – wenn ich in der richtigen Gemütsverfassung bin, um den verlorenen Faden hoffentlich wiederzufinden und ihm erneut zu folgen.
Diese kreativen Schreibphasen, die viele Menschen kennen, finden im Unterbewusstsein statt. Intuition ist eigentlich nichts anderes, als in das eigene Unterbewusstsein „hinabzusteigen“, wo ich bildlich gesprochen mit dem ganzen Universum verbunden bin. Dort kann ich recherchieren und sogar nachdenken und werde zu ganz anderen Ergebnissen kommen, als wenn ich nur im normalen Alltagsbewusstsein, mit der Ratio, mit meinem Alltagsverstand, etwas durchdenke. Der Alltagsverstand ist nämlich nicht besonders leistungsfähig. Er ist durch unser Gehirn begrenzt und kognitiv eingeschränkt. Deswegen kommt es kaum zu zivilisatorischen Durchbrüchen, die allein auf dem Alltagsverstand im Wachzustand beruhen.
Alle Kreativen, ob Künstler, Schriftsteller, Grafikdesigner oder Naturwissenschaftler, schöpfen daher aus dem Unterbewussten, selbst wenn sie überzeugte Atheisten sind. Intuition bedeutet nichts anderes, als im Wachbewusstsein an dieses Unterbewusstsein angekoppelt zu sein, das mit allem und jedem verbunden ist.
Ich denke, dass jeder Mensch in jeder Nacht die Grenzen seines Körpers verlässt und sich „dort woanders“ aufhält. Nur vergisst er es beim Aufwachen wieder.
Wer nicht schläft, sondern im Wachzustand in einem kreativen Schreibprozess ist, kann ebenfalls in das Unterbewusstsein gehen. Es ist nur schwieriger, und das ist vermutlich der Grund, warum nicht jeder Mensch derartige Schreibprozesse so erlebt, wie ich sie hier schildere. Im Schlaf kann es jeder und tut es auch, vergisst es aber meistens wieder. Am Tag, im Wachbewusstsein, gelingt es nur, wenn man sich darauf einlassen kann und vielleicht eine Veranlagung dafür hat.
Im kreativen Schreibzustand gehe ich wie ein Seilakrobat über ein dünnes Seil, um das andere Ende einer Schlucht zu erreichen. Die eine Seite der Schlucht ist unser normales Alltagsbewusstsein im Wachzustand, die andere Seite das Unterbewusste. Das Seil ist die Möglichkeit, hinüberzugelangen. Man sollte sich dabei also nicht von Zucki & Co ablenken lassen.
Das gilt nicht nur für Social Media, sondern für alles, was den Verstand als Akteur auf den Plan ruft: Der Fernseher meiner Familienmitglieder nebenan ist zu laut, das Festnetztelefon klingelt, oder ich zwinge mich, mitten im Schreiben den Text auf Rechtschreibfehler zu kontrollieren. All das führt bildlich gesprochen dazu, dass ich auf dem Seil über der Schlucht unruhig werde. Ich beginne zu schwanken oder drehe um und gehe zurück, anstatt weiter in Richtung Unterbewusstsein zu gehen.
Beim intuitiven Schreiben hat es oberste Priorität, die Ratio nicht zum Zuge kommen zu lassen und jeden Gedankenfetzen sofort festzuhalten. Denn sobald man diesen Zwischenzustand zwischen den Bewusstseinsebenen verlassen hat, beginnt man das Erfahrene wieder zu vergessen. Deshalb ist die Rechtschreibkontrolle in dieser Phase absolut überflüssig. Sollen doch so viele Schreibfehler wie möglich vorhanden sein! Hauptsache, die Information, die kreative Idee, ist gerettet. Die Rechtschreibung kann man später im Wachbewusstsein erledigen – entweder selbst, wenn man es kann, oder, wie in meinem Fall früher mit Duden & Co und neuerdings mit Claude & Co.
Beim kreativen, intuitiven Schreiben ist man also beides: irgendwie im Alltagsbewusstsein, inklusive des Verstandes, aber auch schon drüben auf dem Seil, in der Nähe der anderen Seite der Schlucht. Deswegen kann ich Informationen aus dem Unterbewusstsein abschöpfen und Haiku oder Sonnet (zwei Modelle der KI Claude) einen Rechercheauftrag stellen, um eine intuitive Eingebung zu prüfen. Trifft die Antwort ein, kann ich sie gleich im Unterbewusstsein weiterbewegen und zu neuen Erkenntnissen kommen.
Das klappt gut, aber nur, wenn nicht plötzlich eine Nachfrage von Haiku kommt, ob irgendein Skript ausgeführt werden darf. Passiert das, bin ich raus, so, als würde mein Smartphone wegen Zuckis SMS bimmeln.
Um dem vorzubeugen, habe ich Claude Code so eingestellt, dass Haiku, Sonnet und Opus Narrenfreiheit haben und bei meinen Arbeitsaufträgen nicht mehr nachfragen müssen. Ungeachtet der Horrormeldungen auf YouTube ist bisher auch alles gut gegangen, und ich gehe fest davon aus, dass es so bleibt.
Meine Ausarbeitungen und Homepage-Artikel entstehen meistens in verschiedenen Phasen: durch intuitives Schreiben, durch bewusstes Reflektieren, neuerdings mit Hilfe von Claude Code, und durch Tagträume bei Spaziergängen. Sind alle drei Phasen durchlaufen, ist ein Artikel so weit fertig, dass er in die finale Phase gehen kann.
Ich gehe davon aus, dass die Wissenschaft dem kreativen Schreiben als Zwischenzustand zwischen Bewusstseinsstufen bisher kaum Beachtung geschenkt hat. Deswegen ist diese Form der kreativen Schöpfung der Öffentlichkeit vermutlich nicht bekannt.
Als meine Leser lade ich Sie ein, in Ihrem eigenen Leben zu überlegen, wo Sie solche Kreativzustände bereits erlebt, aber nicht wirklich beachtet haben. Es würde mich nicht wundern, wenn es gar nicht so wenige Fälle gibt.
Vorschlag für ein anderes Ende
(Ersetzt die beiden letzten Absätze, also ab „Ich gehe davon aus, dass die Wissenschaft …“.)
Ich lade Sie ein, es selbst auszuprobieren. Legen Sie das Smartphone in ein anderes Zimmer, schalten Sie die Rechtschreibprüfung aus und schreiben Sie zwanzig Minuten lang, ohne anzuhalten und ohne zu korrigieren. Schreiben Sie auch dann weiter, wenn Sie nicht wissen, wohin der Satz führt. Vielleicht spüren Sie irgendwann, dass der Text Sie zu führen beginnt und nicht mehr Sie den Text. Dann stehen Sie auf dem Seil.
Und wenn Sie später zurückblicken: Wo haben Sie diesen Zustand schon einmal erlebt, ohne ihn zu beachten? Beim Briefeschreiben, beim Zeichnen, in einem Gespräch, in dem Ihnen plötzlich Gedanken kamen, die Sie selbst überrascht haben? Es würde mich nicht wundern, wenn es mehr solcher Momente gibt, als Sie denken. Das Seil ist vermutlich für jeden Menschen gespannt. Man muss nur den Mut haben, den ersten Schritt darauf zu setzen.
3. Was ist intuitives Schreiben - Finale Version
Dieser Artikel besteht aus 993 Wörtern, ungefähr 2,5 Seiten. Die Lesezeit wird 4 bis 5 Minuten dauern.
Viele Menschen werden es kennen: Ob man ein privates Tagebuch führt, einen Artikel verfasst oder für Schule oder Universität ein Referat vorbereitet – die Ideen kommen oft erst, wenn man „richtig“ losgelegt hat. Man wird beim Schreiben quasi durch das Schreiben selbst inspiriert. Mir jedenfalls geht es so.
Dabei befinde ich mich, meinem subjektiven Gefühl nach, in einem anderen Bewusstseinszustand. Ich bin gar nicht im „Hier und Jetzt“, sondern „irgendwo anders“, wo auch immer das sein mag. Dass man „dort woanders“ gewesen ist, merkt man, wenn man durch äußere Umstände aus dieser kreativen Phase gerissen wird. Etwa, wenn Mark Zuckerberg eine SMS schickt, um nachzufragen, ob ich zum Meeting nachher komme, und diese schnell beantwortet werden muss. Oder wenn das lästige WhatsApp um unsere Aufmerksamkeit bittet. Man kümmert sich also um Zuckis SMS oder was auch immer und will danach weitermachen. Nur …
… es geht dann nicht mehr!
Man spürt, dass man nicht mehr „dort woanders“ ist. Die „Puste“ ist einfach raus, der Faden ist verloren gegangen. Bei mir stellt sich dann auch eine innere Leere ein. Ich muss vollständig abbrechen, etwas anderes tun und zu einem späteren Zeitpunkt versuchen, „dorthin“ zurückzukehren – wenn ich in der richtigen Gemütsverfassung bin, um den verlorenen Faden hoffentlich wiederzufinden und ihm erneut zu folgen.
Diese kreativen Schreibphasen, die viele Menschen kennen, finden im Unterbewusstsein statt. Intuition ist eigentlich nichts anderes, als in das eigene Unterbewusstsein „hinabzusteigen“, wo ich bildlich gesprochen mit dem ganzen Universum verbunden bin. Dort kann ich recherchieren und sogar nachdenken und werde zu ganz anderen Ergebnissen kommen, als wenn ich nur im normalen Alltagsbewusstsein, mit der Ratio, mit meinem Alltagsverstand, etwas durchdenke. Der Alltagsverstand ist nämlich nicht besonders leistungsfähig. Er ist durch unser Gehirn begrenzt und kognitiv eingeschränkt. Deswegen kommt es kaum zu zivilisatorischen Durchbrüchen, die allein auf dem Alltagsverstand im Wachzustand beruhen.
Alle Kreativen, ob Künstler, Schriftsteller, Grafikdesigner oder Naturwissenschaftler, schöpfen daher aus dem Unterbewussten, selbst wenn sie überzeugte Atheisten sind. Intuition bedeutet nichts anderes, als im Wachbewusstsein an dieses Unterbewusstsein angekoppelt zu sein, das mit allem und jedem verbunden ist.
Ich denke, dass jeder Mensch in jeder Nacht die Grenzen seines Körpers verlässt und sich „dort woanders“ aufhält. Nur vergisst er es beim Aufwachen wieder.
Wer nicht schläft, sondern im Wachzustand in einem kreativen Schreibprozess ist, kann ebenfalls in das Unterbewusstsein gehen. Es ist nur schwieriger, und das ist vermutlich der Grund, warum nicht jeder Mensch derartige Schreibprozesse so erlebt, wie ich sie hier schildere. Im Schlaf kann es jeder und tut es auch, vergisst es aber meistens wieder. Am Tag, im Wachbewusstsein, gelingt es nur, wenn man sich darauf einlassen kann und vielleicht eine Veranlagung dafür hat.
Im kreativen Schreibzustand gehe ich wie ein Seilakrobat über ein dünnes Seil, um das andere Ende einer Schlucht zu erreichen. Die eine Seite der Schlucht ist unser normales Alltagsbewusstsein im Wachzustand, die andere Seite das Unterbewusste. Das Seil ist die Möglichkeit, hinüberzugelangen. Man sollte sich dabei also nicht von Zucki & Co ablenken lassen.
Das gilt nicht nur für Social Media, sondern für alles, was den Verstand als Akteur auf den Plan ruft: Der Fernseher meiner Familienmitglieder nebenan ist zu laut, das Festnetztelefon klingelt, oder ich zwinge mich, mitten im Schreiben den Text auf Rechtschreibfehler zu kontrollieren. All das führt bildlich gesprochen dazu, dass ich auf dem Seil über der Schlucht unruhig werde. Ich beginne zu schwanken oder drehe um und gehe zurück, anstatt weiter in Richtung Unterbewusstsein zu gehen.
Beim intuitiven Schreiben hat es oberste Priorität, die Ratio nicht zum Zuge kommen zu lassen und jeden Gedankenfetzen sofort festzuhalten. Denn sobald man diesen Zwischenzustand zwischen den Bewusstseinsebenen verlassen hat, beginnt man das Erfahrene wieder zu vergessen. Deshalb ist die Rechtschreibkontrolle in dieser Phase absolut überflüssig. Sollen doch so viele Schreibfehler wie möglich vorhanden sein! Hauptsache, die Information, die kreative Idee, ist gerettet. Die Rechtschreibung kann man später im Wachbewusstsein erledigen – entweder selbst, wenn man es kann, oder, wie in meinem Fall früher mit Duden & Co und neuerdings mit Claude & Co.
Beim kreativen, intuitiven Schreiben ist man also beides: irgendwie im Alltagsbewusstsein, inklusive des Verstandes, aber auch schon drüben auf dem Seil, in der Nähe der anderen Seite der Schlucht. Deswegen kann ich Informationen aus dem Unterbewusstsein abschöpfen und Haiku oder Sonnet (zwei Modelle der KI Claude) einen Rechercheauftrag stellen, um eine intuitive Eingebung zu prüfen. Trifft die Antwort ein, kann ich sie gleich im Unterbewusstsein weiterbewegen und zu neuen Erkenntnissen kommen.
Das klappt gut, aber nur, wenn nicht plötzlich eine Nachfrage von Haiku kommt, ob irgendein Skript ausgeführt werden darf. Passiert das, bin ich raus, so, als würde mein Smartphone wegen Zuckis SMS bimmeln.
Um dem vorzubeugen, habe ich Claude Code so eingestellt, dass Haiku, Sonnet und Opus Narrenfreiheit haben und bei meinen Arbeitsaufträgen nicht mehr nachfragen müssen. Ungeachtet der Horrormeldungen auf YouTube ist bisher auch alles gut gegangen, und ich gehe fest davon aus, dass es so bleibt.
Meine Ausarbeitungen und Homepage-Artikel entstehen meistens in verschiedenen Phasen: durch intuitives Schreiben, durch bewusstes Reflektieren, neuerdings mit Hilfe von Claude Code, und durch Tagträume bei Spaziergängen. Sind alle drei Phasen durchlaufen, ist ein Artikel so weit fertig, dass er in die finale Phase gehen kann.
Ich lade Sie ein, es selbst auszuprobieren. Legen Sie das Smartphone in ein anderes Zimmer, schalten Sie die Rechtschreibprüfung aus und schreiben Sie zwanzig Minuten lang, ohne anzuhalten und ohne zu korrigieren. Schreiben Sie auch dann weiter, wenn Sie nicht wissen, wohin der Satz führt. Vielleicht spüren Sie irgendwann, dass der Text Sie zu führen beginnt und nicht mehr Sie den Text. Dann stehen Sie auf dem Seil.
Und wenn Sie später zurückblicken: Wo haben Sie diesen Zustand schon einmal erlebt, ohne ihn zu beachten? Beim Briefeschreiben, beim Zeichnen, in einem Gespräch, in dem Ihnen plötzlich Gedanken kamen, die Sie selbst überrascht haben? Es würde mich nicht wundern, wenn es mehr solcher Momente gibt, als Sie denken. Das Seil ist vermutlich für jeden Menschen gespannt. Man muss nur den Mut haben, den ersten Schritt darauf zu setzen.